Das schwarze Auge – Neue Helden braucht das Land, Teil 5

Es empfiehlt sich zuerst die Teile 1, 2, 3, und 4 zu lesen bevor hier weitergelesen wird.

So standen die Helden also den Hausherren gegenüber: der Vater, die Mutter, die Tochter und der Sohn. Vor sich hatten sie einige Dukaten auf den Boden geworfen mit der Aufforderung an die Helden sich doch zu bedienen und sich ihnen anzuschließen. Da Antdonov von Hause aus dem Golde nicht abgeneigt ist, musste er eine Probe auf Selbstbeherrschung machen, natürlich erschwert um fünf. Die Würfel fielen und Antdonov konnte nicht an sich halten einige der Dukaten an sich zu nehmen. Nun sollten die Helden ein Dokument unterschreiben, dass jedoch keiner von ihnen lesen konnte. Würden die Helden nicht unterschreiben, würden sie der Erzdämonin Thargunitoth geopfert, welche Mandragora als Befehlshaberin des endlosen Heerwurmes erkannte…

Ein Leben als Teil eines Heeres von Untoten! So hatten sich die Helden ihren ersten Streifzug durch Aventurien nicht vorgestellt!

Von hinten erklangen auf einmal Schritte und Waffenklirren. Ein paar Söldner und der Cousin der Familie betraten den Hof. Dem Cousin konnte Garmwulf mit außerordentlichem Geschick sein Kartenspiel entgegenwerfen, so dass er aufgrund der Ablenkung einen wuchtigen Hieb mit seinem Hammer ausführen konnte. Doch trotz der vielen Karten in der Luft traf der Hammer nur eben diese! Der Cousin war fast übermenschlich schnell aus seiner Reichweite geflüchtet und verschwand wieder im Haus.

Zusammen mit den Söldner war inzwischen die Mutter dabei das Anwesen zu verlassen, während sich die restlichen Hausherren in das Gartenhaus zurückzogen. Sanye und Antdonov folgten dem Trupp der Söldner vorsichtig während sich die anderen Helden auf dem Grundstück umsahen, ratlos was sie als nächstes tun sollten. Auf einmal fiel ihnen auf, dass sie nicht mehr allein waren. Auf dem Grundstück hinter einem Baum versteckt stand ein Mann!

Madaion wirkte während dessen einen Zauber zum Aufspüren von Magie. Und siehe da, der Mann hinter dem Baum schien magisch begabt zu sein. Außerdem sah es aus, als ob in der magischen Barriere die über dem Anwesen lag zwei Lücken an der Grundstücksmauer klafften. Garmwulf wollte den Mysterien des Fremden und den eventuellen Lücken auf den Grund gehen.

In dem Moment kam Antdonov, verfolgt von den Söldnern und um Hilfe rufend, zur Gruppe zurück gerannt. Ein harter Kampf entbrannte in dem Antdonov und Allyada zu Boden gingen, Garmwulfs Waffe zerbrach und trotz jeder Menge Pfeile und Magieeinsatz die Gegner nur langsam niedergerungen werden konnten. Als dies schlußendlich gelang, begann Mandragora Antdonov zu heilen und die Helden versuchten notdürftig ihre Wunden zu verbinden.

Im Gespräch danach stellte sich der Fremde als Aranell Eichenzweig vor, offensichtlich ein Elf, der auf Garmwulf einen vertrauten Eindruck machte, den sich dieser jedoch nicht erklären konnte.

Nachdem die Wunden notdürftig behandelt waren, machten sich die Helden daran die scheinbaren Lücken in der magischen Barriere zu untersuchen. Leider stellte sich dieser Versuch als nutzlos heraus da zwar offensichtlich magische Siegel an der Mauer angebracht waren, deren Zerstörung aber keinen Effekt brachte.

So wendeten sich die Helden den Stallungen zu da sie dort zuletzt einige der Hausangestellten gesehen hatten. In den Ställen waren alle Pferde tot und schon länger verwest, ein widerlicher Geruch hing in der Luft.

Aber auch die Hausdiener, die sich ängstlich in einer Katakombe unter dem Stall versteckten, konnten den Helden nicht weiterhelfen. Sie machten lediglich darauf aufmerksam, dass in der dritten Etage ein Zimmer sei, das zu betreten strengstens verboten war…

 P.S.

Dieses mal stand uns zur besseren Verbildlichung ein Flipchart zur Verfügung. Aus dem anfangs noch einfachen Sachverhalt wurde schnell das Verwirrpotential größer 😉

DSC_1255 DSC_1260

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.