Das schwarze Auge – Neue Helden braucht das Land, Teil 4

Bevor dieser Artikel gelesen wird, empfehle ich die Lektüre von Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Heldengruppe

Noch immer saßen die fünf Helden, welche hier oben von einem sehr guten Freund künstlerisch gestaltet wurden, beim Erzählwettbewerb. Als nächstes sollte Sanje seine Geschichte vortragen. Sie handelte vom harten Södnerleben, welches zwar reich an Erlebnissen und heroischen Schlachten ist, jedoch auch voller Blut und Schmerz. So erzählte er von einer Horde stinkender Zwerge, die in einer grausamen Schlacht tapfer niedergeschlagen wurden. Bei aller Brutalität und Abneigung gegenüber dem goldgrabenden Bergvolke gewährte Sanje jedoch in einem Aufblitzen von Menschlichkeit dem letzten Zwerg einen ehrenvollen Tod.

Nach diesem blutigen Geschehen wurden wieder Speisen und Getränke gereicht. Das Publikum war aufgrund des in Strömen fließenden Alkohols in bester Laune.

So ergriff Aliada, die Thorwalerin, das Wort. Wie nicht anders zu erwarten erzählte sie eine Geschichte von der Robbenjagd. So hörten die Anwesenden eine amüsante Erzählung, bei dessen Fortgang dem geneigten Zuhörer auffallen musste, dass allen Gefährten die je mit Aliada auf die Jagd gingen gar seltsame Schicksale, wie das spontane Einbrechen in Eisspalten und plötzliches Verschwinden, widerfuhren. Glücklicherweise hatten diese Gefährten Aliada kurz vor ihrem Ableben immer geholfen das Jagdziel zu erreichen und hatten ihre Wertsachen zur vorübergehenden Verwahrung an sie gegeben. Schlussendlich trafen die Jäger ein Mammut, welches von einem Faultier begleitet wurde und die ein Menschenbaby mit sich trugen, welches die Jäger nach der „Behandlung“ der Tiere bei der irren Babylady im heimischen Dorf ablieferten.

Wieder eine tolle Geschichte und wieder wurden kleine Speisen und Getränke gereicht.

Als letzte der fünf Helden kam die in schwarz gekleidete Frau an die Reihe, welche vor dem Anwesen fast mit Antdonov aneinandergeraten war. Es sollte sich herausstellen, dass sie Mandragora Dhorn hieß. Sie erzählte eine traurige Parabel über einen heroisch kämpfenden Recken, der nach jeder Gegnerwelle Rondra anrief, ihm doch Hilfe zu schicken. Immer wieder versuchten sich einzelne Kämpfer dem Heroen anzuschließen. Dies wurde jedoch immer wieder abgelehnt, da der Held auf die Hilfe Rondras wartete. Dieses Schauspiel wiederholte sich drei mal. Als der Held schlußendlich doch fiel und vor Rondra trat, fragte er sie, warum sie seine Gebete nicht erhört hatte. Diese erwiderte nur, sie habe drei verschiedene Kämpfer zu ihm gesandt…

Wieder wurden Speis und Trank gereicht, so dass Garmwulf zusammen mit dem Magier Madaiion derbe Lieder grölte und die Stimmung förmlich kochte.

Es trugen noch einige andere ihre Geschichten vor und Antdonov wurde in einer zünftigen Schlägerei mit zwei Konkurrenten schwer verletzt.

Nach weiteren Runden Trank, folgte schlußendlich der Höhepunkt des Abends: Die Siegerehrung.

Gewinner des Abends war Garmwulf mit seiner tragischen Geschichte des Bildhauers Rommar. Als Lohn winkten 150 Silbertaler und das Stadtrecht. Auch die anderen vier der Heldengruppe erhielten das Stadtrecht und feierten zünftig. Antdonov, Sanje und Mandragora verbrachten mit ein paar anderen Festteilnehmern eine Rahjagefällige Nacht während Garmwulf völlig betrunken am Tisch einschlief.

Die einzige, die es nicht mehr in dem Anwesen hielt, war Aliada. Schon kurz nach Aushändigung der Papiere lief sie in die dunkle Nacht und versuchte das Boot zu besteigen, dass die Helden zum Anwesen gebracht hatte. Seltsamerweise verlor sie jedes mal den Willen in das Boot zu steigen, sobald sie sich ihm auf einen Schritt nährte.

Auch an anderen Stellen des Anwesens trat dieses beunruhigende Phänomen auf.

Am nächsten Morgen weckte sie die anderen vier Helden und berichtete von den nächtlichen Erlebnissen. Sogleich versuchten die Helden diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. Doch auch die anderen mussten feststellen, dass es unmöglich war das Anwesen zu verlassen. Der mittlerweile zu der Gruppe gestoßene Magier Madaiion konnte auch das Wirken von Magie feststellen. Das sollte der Hausherr erklären! Und er sollte besser eine gute Erklärung bereithalten.

Im inneren des Hauses herrschte eine seltsame Stille. Die anderen Teilnehmer des Wettbewerbs schienen noch zu schlafen. Der Hausherr jedoch war auch nirgends zu finden. Einzig eine Magd begann einen Tisch mit Fleisch und anderen Speisen für das Frühstück herzurichten.

Nachdem Garmwulf einen Bissen vom Fleisch genommen hatte, stellte er einen eigenartigen Geschmack fest. Auf jeden Fall schmeckte das Fleisch anders als noch am Abend zuvor. Auf Garmwulfs Nachfrage wurden die Helden in die Küche gebracht um den Koch nach der Herkunft des Fleisches zu fragen. Schnell wurde klar, dass es sich nicht um Wild handelte wie der Koch versicherte, sondern um Menschenfleisch!

Noch bevor die Helden den Koch greifen konnten, floh dieser durch einen Ausgang ins Freie. Als die Helden dort ankamen, wartete der Hausherr zusammen mit ein paar anderen Personen bereits auf die Helden!

Diablo 3 – RoS G Rift Level 40

Und schon macht sich der Schadensboost durch das unheilige Essenz-Set bemerkbar. Heute war ein großes Nephalem Portal Level 40 recht problemlos machbar. Das einzige Manko ist, dass nicht nur ich immensen Schaden austeile, sondern auch die Gegner. Bei jeder kleinsten Berührung stirbt meine Dämonenjägerin fast instant. Da muss ich noch nachbessern.

g Rift lvl 40

Diablo 3 – RoS – Unheilige Essenz: damage, damage und nochmal damage

Das Unheilige Essenz Set

Als neues kleines Projekt hatte ich mir vorgenommen mal das neue Set für den Dämonenjäger, das mit dem Patch 2.2.0 integriert wurde, auszuprobieren. Der 6er Setbonus klang auf den ersten Blick ziemlich mächtig.

unheilige essenz 0

Bei aktuell 67 Disziplin bedeutet das 1.005% mehr Schaden. Und das Permanent! (Zumindest wenn man keine Disziplin verbraucht) Das klang nach vielen, vielen Monaten mit dem Marodeursset doch mal nach einer spannenden Alternative. Zudem stehen mit den Ringen „Fokus“ und „Zurückhaltung“, die mit dem neuen Set „Bastion des Willens“ in das Spiel Einzug hielten, weitere Schadenbuffs bereit.

Dank großer Nephalemportale und Blutsplittern hatte ich die nötigen Setitems auch relativ rasch beisammen. Leider waren die Items sehr schlecht gerollt, so das meine Werte im Charfenster geradezu ins Bodenlose sackten.

Nach dem ersten Test erwies sich aber einmal mehr, dass diese Zahlen einfach nur Paperdamage sind. Was für ein Set!!! Trotz der reltiv schlechten Werte sind crits mit 400 bis 600 Mio keine Seltenheit mehr!

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Zusammen mit einem Pylon der Macht kommen sogar crits im Milliardenbereich vor.

unheilige essenz 2 unheilige essenz 1

So dann geht es jetzt erst mal auf die Jagd nach noch besseren Varianten des Sets!

Monster fürchtet euch, ich komme!

Das schwarze Auge – Neue Helden braucht das Land, Teil 3

Kasten - Achtelseiter

Um das Abenteuer besser nachvollziehen zu können, ist es empfehlenswert zuerst Teil 1 und Teil 2 zu lesen.

Der Geschichtenerzählwettbewerb begann mit der Aufführung artistischer Kunststücke. Nichts was Aventurien zu aufgeregtem Murmeln veranlasst hätte, aber doch sehenswert und eine gute Einstimmung auf das, was den Abend noch folgen sollte.

Die erste Geschichte wurde vom Magier Madaion aylli Phenos vorgetragen. Er berichtete wie er eine holde Maid von den Zyklopeninseln rettete und dabei nicht nur seine Zauberkunst, sondern auch jede Menge Verstand brauchte. Die Geschichte war beeindruckend und Madaion wusste seine Worte geschickt mit Magie zu unterstreichen, die seine Erlebnisse als eine Art Hologramm in der ganzen Halle für jeden nachvollziehbar machten.

Kurz darauf sollte Aliana als erste der Heldengruppe ihre Geschichte erzählen. Dem sympathischen Antdonov schien das nicht zu schmecken, so das er versuchte sich vorzudrängeln indem er einfach nach vorn auf die Bühne treten wollte. Schlechte Idee, sich vor eine Thorwalerin zu drängen, möchte man meinen. Und so war es nicht verwunderlich, dass Aliana ein kleines Gerangel vom Zaun brach um Antdonov in die Schranken zu weisen. Das Würfelglück war diesem jedoch hold, so dass er es sogar schaffte Aliana einige Schadenspunkte zuzufügen und tatsächlich noch vor ihr auf der Bühne seine Geschichte zu präsentieren.

Diese handelte dann von einer Kopfgeldjagd, auf der Antdonov scheinbar nur von tölpelhaften, dummen Gefährten begleitet wurde. Dies führte letzten Endes dazu, dass er als der strahlende Held allen anderen zeigen konnte, was für ein Mann er war! Natürlich nicht ohne die holde Maid die es zu retten galt, nach allen Regeln der Kunst *öhm* tja also *hm* auf äußerliche Schäden „abzutasten“.  Angemerkt werden sollte noch, dass die Maid bar jeglicher Kleidung auf einem Altar geopfert werden sollte als sie gerettet wurde. 😉 Es stellte sich auch heraus, dass der treue Hund Hrokur, der Antdonov begleitet ein verzauberter Gefährter aus der Geschichte war, der ihm aus Dankbarkeit folgte.

Nach dieser in epischen Ausmaßen erzählten Geschichte, die selbst Krieg und Frieden in den Schatten zu stellen drohte, war Garmwulf an der Reihe.

Dieser erzählte eine Geschichte des Bildhauers Rommar dem in einer Schaffenskrise durch das Verwenden magischen Holzes aus großer pesönlicher Not geholfen wurde. Immer mehr Skulpturen aus diesem magischen Holz verhalfen ihm zu großem Ruhm und Reichtum. Leider stieg ihm all die Anerkennung zu Kopf, so dass er auch den letzten und mächtigsten magischen Baum schlug. Eine Handlung vor der er eindringlich gewarnt wurde. Nicht ohne Grund wie sich noch zeugen sollte. Zwar gelang ihm mit dessen Holz das perfekte Meisterwerk, jedoch legte sich auch ein Fluch über ihn, der ihn in den langsam in den Wahnsinn trieb. Und so wurde Rommar eines Tages, getrieben durch Stimmen in seinem Kopf auf die Lichtung getrieben auf der er den verbotenen Baum geschlagen hatte und erstarrte dort selbst zu einem Baume.

Nach einigem Beifall wollte Antdonov Garmwulf provozieren, indem er an seiner Trinkfestigkeit zweifelte. Dies wollte der schmied natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Mit Schwung setzte er seinen Trinkkrug an um diesen in einem Zug zu leeren, jedoch musste er den vielen Getränken, die vorher herumgereicht wurden, seinen Tribut zollen. Eine mißglückte Zechenprobe obendrauf, führte dazu, dass der Humpen nicht nur schmerzhaft an Garmwulfs Zähne knallte, sondern auch noch die Hälfte des edlen Gebräus in Garwulfs Bart landete. Auf das herausfordernde Lachen Antdonovs, der zu allem Überdruss auch noch die um Garmwulf Sitzenden auf dessen Mißgeschick aufmerksam machte, konnte der angetrunkene Garmwulf nur mit einer kurzen Keilerei antworten. Diese gipfelte in wuchtigen Schlägen der beiden Kontrahenten, so dass beide einigen Schaden einstecken mussten. Schnell erkämpften sich die beiden jedoch den Respekt des jeweils anderen, so dass es bei einem kurze Gerangel blieb.

Der weitere Verlauf des Abends wird in Teil 4 in einigen Tagen folgen.