Lebenszeichen und Diablo III

Wie die Zeit vergeht… Der letzte Eintrag hier scheint Ewigkeiten her – scheint? Nein, es ist eher traurige Realität, dass ich kaum noch zum Schreiben komme. Darum hier ein kleines Lebenszeichen mit einer kurzen Randnotiz aus Sanktuario.

Mein erstes archaisch-legendäres Item ist gedropt. Leider wie damals, als die uralten Item eingeführt wurden, ist auch dieses erste Exemplar Müll und wird wahrscheinlich nie von einem meiner Helden getragen werden. Einen Platz im Inventar, beziehungsweise der Truhe wird es trotzdem haben.

Ich habe natürlich die letzten Monate nicht untätig rumgesessen. Einige Themen warten nur noch drauf in einen Artikel gegossen zu werden. Diese werden demnächst hier nachzulesen sein. Freut euch drauf, es wird ein bunter Mix werden.

Erfahrungen mit Online-/ Offlinespielrunden im Pen and Paper Bereich

Problem

Mit steigendem Alter der Spieler nimmt nicht nur gefühlt auch die frei verfügbare Spielzeit ab. Konnte man sich früher noch ohne Hindernisse quasi zu jeder Zeit treffen um eine Runde zu spielen, kommen mit Beruf, Familie und Wegzügen immer neue Hemmnisse für ein gemeinsames Spielen hinzu.

Was aber tun, wenn man nicht ständig die Spielgruppe wechseln möchte? Glücklicherweise stehen heute einige Hilfsmittel zur Verfügung um die liebgewonnene Gruppe zusammen zu halten. So konnte auch unsere Gruppe, deren Spieler zuletzt mehrfach Nachwuchsin die Welt setzten und unlängst durch einen schmerzlichen Umzug zu zerreißen drohte, gerettet werden.

Doch wie haben wir dies angestellt, dass die Gruppe spielen konnte obwohl teils zwei Leute zu Hause gebunden oder verhindert waren? Die Antwort ist so einfach wie erwartbar: durch das Internet!

Nötiges Equipment

Doch was braucht es, damit sich alle in der Gruppe verstehen können und sich auch sehen? Primär ist diese Frage natürlich für die physisch nicht anwesenden Spieler wichtig.

Für die am heimischen Rechner Sitzenden genügt ein handelsübliches Headset mit Mikro um sich vernünftig zur Geltung bringen zu können. Eine einfache Webcam genügt meist auch den Erfordernissen. Nebenbei wird natürlich der dazugehörende PC, nebst üblicher Peripherie benötigt. Eine DSL Leitung sollte natürlich vorhanden sein und ein Programm für den Videochat auf dem Rechner installiert. Gute Erfahrungen haben wir mit dem wohl jedem bekannten Skype gemacht. Sehr zu empfehlen ist auch das Programm Teamviewer. Beide Programme sind kostenlos erhältlich.

Für die normal in der Gruppe Sitzenden bietet es sich an, die am anderen Ende der Leitung sitzenden Spieler auf einen großen Fernseher zu holen. Da in der Regel vor den Spielern ein Tisch mit Charakterbögen, Würfeln, Schicksalschips, Knabbereien, Getränken und vielem mehr steht, ist ein kleiner Monitor mit eventuell mehreren Chatfenstern nicht zu empfehlen. Der Spieler geht sonst ein wenig unter. Für die Gruppe am wichtigsten ist ein ordentliches Mikrofon. Wir haben ein Studiomikro mit langem Mikroarm verwendet um die geistigen Ergüsse der Gruppe in passabler Qualität auffangen zu können. Boxen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Auch auf dieser Seite ist natürlich die obligatorische DSL Leitung und die oben erwähnten Chatprogramme nötig.

Steht alles bereit, bietet es sich an, schon ein paar Stunden vor der Spielsession eine Generalprobe zu absolvieren. Gerade Skype erkennt manchmal nicht sofort das Mirko und die Boxen die genutzt werden sollen. Ein wenig Fummelarbeit die aber ansonsten von der Spielzeit abgeht.

Persönliche Erfahrung

Als mein Jüngster geboren wurde, war ich natürlich erst mal für ein paar Runden an mein trautes Heim gebunden. Da es leider nicht möglich war bei mir zu spielen (auch andere Spieler hatten Kinder zu hüten) nutzte ich zuerst die Onlinevariante in der Gruppe. Von Vorteil war für mich, dass ich die Runde gemeistert habe, die Aufmerksamkeit der Spieler war mir also gewiss. Überraschenderweise klappte die Kommunikation über das Netz ausgesprochen gut. Die Spieler verstanden mich und ich die Spieler.

Als ich jedoch mal wieder verhindert war und ein anderer meisterte (er saß auch vorm heimischen PC) hatte ich ein wenig Angst unter zu gehen. Aber auch hier wurde ich wieder positiv überrascht. Zwar wurde es schwierig, wenn die Offlinegruppe wild durcheinander redete, aber letzten Endes klappte es doch recht gut.

Fazit

Eine Spielrunde muss nicht auseinanderbrechen sobald sich Nachwuchswuchs einstellt oder ein bitterer Umzug in eine andere Stadt ansteht. Mittles diverser technischer Hilfsmittel kann es durchaus gelingen eine Gruppe am Leben zu halten.

Das Schwarze Auge – DSA 5 Spielkartenset Liturgien und Zeremonien

Nach nunmehr fast einem Jahr Abstinenz vom Bloggen muss nun mal wieder ein neuer Artikel her!

Ich möchte mich diesmal kurz dem Spielkartenset „Liturgien und Zeremonien“ widmen.

Diefünfte Edition von DSA ist nicht unbedingt dafür berühmt, mit Zusatzprodukten zu geizen deren Sinn sich manchmal nicht auf den ersten Blick erschließt. Leicht kann der Eindruck aufkommen, dass der treue Sammler mit allerlei mehr oder weniger sinnvoll am Spieltisch einsetzbaren Produkten das Überleben des Verlages sichern soll. So lautete auch mein erster Eindruck zu den Spielkartensets.

So viel sei schon mal vorweggenommen: in dieser Hinsicht habe ich mich sehr getäuscht!

Nachdem ich nun nach dem Erscheinen des Regelbandes „Aventurisches Götterwirken“ doch mal einen Geweihten erstellen will, überlegte ich wie ich als mittlerweile etwas lern- und schreibfauler Spieler eine praktikable Möglichkeit finden konnte mir die Liturgien und Zeremonien an den Spieltisch zu bringen. Dabei war mir wichtig nicht immer das Grundregelwerk oder andere Bücher mitschleppen zu müssen. Außerdem wollte ich auch keine umfangreichen Extradokumente erstellen, die mir die regeltechnischen Aspekte und spielinterne Auswirkungen der einzelnen Liturgien zusammenfasste.

Der geringe Preis von knapp neun Euro ließ mich das Experiment wagen. Sollte das Kartenset nix taugen, hätte ich nicht all zu viel Geld in den Sand gesetzt.

Und so wanderte eines der Spielkartensets in meinen Besitz über.

 

Die Packung des Sets ist in etwa so groß wie eine Zigarettenpackung, also durchaus als handlich zu bezeichnen. Die Bebilderung macht wie eigentlich in jedem DSA5 Produkt einen hochwertigen Eindruck.

 

Die einzelnen Karten sind schick designt und es stehen tatsächlich alle Informationen des Regelwerks kompakt auf den Karten. Die Schrift ist definitiv groß genug um auch an etwas schwächer erleuchteten Spieltischen gut gelesen zu werden. Es sind alle Liturgien aus dem Grundregelwerk als einzelne Karte enthalten. Darüber hinaus gibt es noch ein paar Karten mit Regelzusammenfassungen.

 

Was mir sehr gut gefiel, ist die kleine Markierung am unteren rechten Rand der einzelnen Karten die das jeweilige Set markieren. So kann bei Nutzung verschiedener Sets keine Verwechslung aufkommen und eine Trennung sollte recht leicht fallen.

Fazit:

Das Spielkartenset hat meine anfängliche Skepsis absolut ausgeräumt und macht mit seinem akzeptabeln Preis und hochwertiger Gestaltung eigentlich alles richtig. Es sind alle Liturgien aus dem Grundregelwerk enthalten und die Karten sind auf jeden Fall klein genug, dass sie in jeden Rucksack passen.

Einem sinnvollen Einsatz am Spieltisch steht also nichts im Wege.

Angeschaut – Mein Papa ist ein Ork

Nachdem ich kürzlich über dieses Kleinod im Internet las, musste ich mir einfach selber einen Eindruck über das Buch verschaffen.

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Mein Papa ist ein Ork ist ein Bilderbuch für Kinder, deren Eltern selber noch gern ihre Phantasie schweifen lassen und die Begeisterung für andere Welten gern mit dem lieben Nachwuchs teilen wollen. Also genau das Richtige für mich 🙂

Das Buch handelt von einem alleinerziehenden Ork, der zusammen mit seinem Sohn eine neue Bleibe, respektive Höhle sucht. Diese ist zwar schnell gefunden, jedoch ist diese noch voller Unrat und ohne Einrichtung. Diese Mißstände werden natürlich umgehend angegangen und beseitigt. Doch gilt es auch noch einen Zwergenclan zu besiegen, der ebenfalls Anspruch auf die Höhle erhebt und einem roten Drachen seine schöne Farbe abzuluchsen. Für Abenteuer ist also gesorgt und so viel sei verraten, sie gehen natürlich kindgerecht gut aus. 😉

Das Buch ist zwar sehr dünn, aber die Seitenzahl reicht völlig um eine amüsante und kurzweilige Anedokte aus dem Leben der kleinen Orkfamilie zu erzählen.

Die Grafiken sind schön gezeichnet und mit vielen liebevollen Details gespickt. Eine sehr gelungene Arbeit.

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Auch die Texte sind kurz und leicht zu verstehen und in kindgerechter Sprache formuliert.

Meine Tochter ist noch zu jung um dieses Buch zu verstehen, aber ich denke ab zwei bis zweieinhalb Jahren sollte dieses Buch auf jeden Fall zur gemeinsamen Lektüre taugen. (Das Geburtstagsgeschenk liegt also schon auf Halde 🙂 )

Insgesamt ein sehr schönes Buch, dass seine 9,90 EUR absolut wert ist.

Die Fakten:

  • Gebundene Ausgabe: 42 Seiten
  • Verlag: Schwarze Ritter (7. Dezember 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3981727231
  • ISBN-13: 978-3981727234
  • Preis: 9,90 EUR

 

Retro gaming – Diablo 2

Da Diablo 3 mittlerweile doch recht ausgelutscht ist, hatte ich vor einigen Wochen die Idee, einfach nochmal den Vorgänger zu installieren und mal zu schauen, ob meine Erinnerungen an diesen Teil von Nostalgie überlagert werden, oder ob der zweite Teil der Reihe wirklich so genial war. Außerdem hatte ich mal wieder Lust auf Monster tot klicken 🙂

Als ziemlich erstes fiel mir das im Gegensatz zum Nachfolger doch recht kleine Inventar auf und nervte irgendwie echt schnell. Ich hatte das Gefühl, in den ersten Spielminuten mehr in der Stadt rumzuhängen um Loot zu verkaufen, als dass ich die Welt von Dämonen und ähnlichem befreite… Unglaublich, wie ich das früher so lange ausgehalten habe…

Und sollte mich je wieder der Platzmangel in der Truhe bei Diablo 3 stören, sollte ich an den zweiten Teil zurück denken. Paar Edelsteine und paar Tränke und die Butze ist voll. Denn auch das war mir gar nicht mehr so gegenwärtig, Tränke konnte man bei Diablo 2 nicht stapeln, sondern muss sie schön nebeneinander in den Gürtel, die Truhe und das Inventar stapeln.

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Eine weitere Comfortfunktion des dritten Teils misste ich auch sofort. Da der Schaden im Charakterfenster bei Diablo 2 auch wirklich der Schaden ist und nicht nur Paperdamage Quatsch, ist es wichtig, diese Werte im Blick zu behalten. Leider fehlt der Itemvergleich mit dem ausgerüsteten Gegenstand und dem gefundenen, so dass man im Ernstfall lieber das Inventar und das Charakterfenster nebeneinander öffnet um die Auswirkung des Itemwechsels wirklich begutachten zu können.

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Was äußerst positiv auffiel, ist die scheinbar geänderte Lootpolitik von Blizzard. Schon nach wenigen Levelanstiegen fand ich meine ersten Setitems. Ich erinner mich noch an Zeiten wo dies eine geraume Weile in Anspruch nahm, bis man mal den ersten grünen Gegenstand fand. Mal schauen wie es weiter geht.

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Die Monsterjagd ist wie immer wieder eine Freude, Horden von Dämonen stellen sich mir als Kanonenfutter in den Weg um dann letztendlich doch wieder in die Höllen zu fahren 🙂

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Ein besonderes Highlight ist immer wieder der Namensgenerator für die seltenen Monster. Ich frage mich wirklich, wer diese Datenbank mit Namen gefüllt hat 🙂 Außerdem muss ich wohl mal meine Screenshotsammlung von damals durchsuchen um die echt besonders dämlichen Namen wieder zu finden. Aber ich denke, diese hier sind auch schon gut gelungen.

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Alles in allem kann ich bis jetzt ein positives Fazit ziehen. Zwar fehlen viele Comfortfunktionen des dritten Teils (von den nicht mehr änderbaren Skills habe ich noch gar nicht angefangen zu berichten…), jedoch macht es das Spielen doch wieder ein wenig anspruchsvoller. Mittlerweile ist es ja ein oft genannter Kritikpunkt, dass in Spielen zu viele Funktionen das Spielen vereinfachen und damit damit das Erlebnis verwässern. Hier ist man bei Diablo 2 noch ein wenig gefordert. Und die Suchtspirale aus looten, metzeln und leveln hat mich auch sofort wieder meisterlich eingefangen.

Wer also nicht davor zurückschreckt mal wieder in einer Auflösung von 800×600 vor matschigen Texturen zu spielen, dem sei dieses nicht nur aus nostalgischen Gründen spielenswerte Spiel zu empfehlen 🙂

P.S. Der erste Akt ist geschafft, Andariel im Dreck zerstampft, auf nach Lut Gholein 🙂

Pete Productions Interaktiv – Gaming Kreuzworträtsel

Ich habe in meinen Unterlagen ein längst verschollen geglaubtes Kleinod gefunden: mein erster Versuch eines eigenen Kreuzworträtsels. Dies möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Ich habe es zusammen mit einer Kommilitonin auf einer Sommerfakultät im Jahre 2013 entworfen. Da es der erste Versuch ist, mögen sich kleine Mängel eingeschlichen haben. Falls ihr welche entdeckt oder das Rätsel lösen wollt, bitte schreibt eine Mail (mit Lösung und/oder Anregungen) an

kreuzwort@pete-productions.com

Ich lasse euch auch gern die Lösung zukommen. Viel Spaß beim knobeln.

 

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Fragen 02Fragen Gitter

Diablo 3 – Ros: Menageriegoblin gefunden

 

Hehe, nachdem ich Patch 2.4.1 bisher noch nicht lange spielen konnte (Zeit war ziemlich knapp), habe ich jetzt doch ein sehr witziges Feature kennen gelernt: den Menageriegoblin.

Dieser farbenfrohe Goblin lässt bei seinem Ableben ein kleines Pet fallen, das man über sein „Kosmetikmenü“ aktivieren kann. Fortan läuft dieser kleine Begleiter hinter einem her und sammelt fleißig das von Monstern „gespendete“ Gold ein. Sehr nützlich.

Mein Pet ist scheinbar ein Schatten Malthaels und schaut ziemlich finster unter seiner Kapuze hervor 🙂

 

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Pen and Paper Regal

Wow, nun sind schon fast vier Monate vergangen seit ich das letzte mal geschrieben habe. Asche auf mein Haupt, aber das Vater sein beansprucht mehr als erwartet…

Nichts desto Trotz möchte ich hier mal mein Pen and Paper Regal präsentieren. Mittlerweile hat sich doch einiges angesammelt, und im Zuge von Umräumarbeiten für die Lütte habe ich meine Schätze nun gesammelt in einem Regal untergebracht. Noch besteht die Sammlung hauptsächlich aus DSA Produkten. Nebenbei baue ich interessehalber noch ein wenig meine Bücher zu Call of Cthulhu aus. Und mit Splittermond liebäugel ich auch ein wenig. Aber ich muss ja auch immer das Geldsäckel im Blick behalten. Aber seht selbst 🙂

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Die Komplettansicht.

Regelerweiterungen und Regionalbeschreibungen

Regelwerke, Regelerweiterungen und Regionalbeschreibungen.Regelwerke

Regelwerke und Quellenbände.Romanabteilung

Einige Romane.Abenteuer

Und schlußendlich die Abenteuer, aventurische Boten und Call of Cthulhu.

Das Schwarze Auge 5 – Aventurischer Almanach angeschaut

Nachdem im Netz nun schon viele Beiträge zu Ulisses‘ neuestem Werk, dem aventurischen Almanach, erschienen sind, möchte ich nun auch meinen Senf dazu geben. Eines vorweg: ich habe den Band noch nicht durchgelesen. Vielmehr bin ich ein wenig über die Seiten gesurft und habe mich interessierende Artikel gelesen. Dieser Beitrag stellt also lediglich einen ersten Eindruck dar. Dieser, so viel sei schon vorab verraten, ist jedoch blendend.

Das 264 Seiten starke Werk aus Ulisses‘ Schreibstuben kommt vollfarbig daher und macht mit dem Cover einen ansprechenden Eindruck. Zwei Lesebändchen runden den Gesamteindruck ab.

Cover

Besonders gut haben mir im Vergleich zu Publikationen aus DSA 4 die vollfarbigen Illustrationen gefallen. Der Grafikstil ist nicht zu ausgefallen und passt sehr gut zum Setting des Schwarzen Auges.

Illustrationen 03 Illustrationen 02 Illustrationen 01

Der Almanach ist meiner Meinung nach sehr gut strukturiert um sich der Welt des Schwarzen Auges – speziell dem Kontinent Aventurien – zu nähern. So wird mit einer allgemeinen Spielweltbeschreibung begonnen und grob die einzelnen Regionen Aventuriens beschrieben. Sehr schön gemacht ist für diesen Zweck auch eine Landkarte, die die einzelnen Regionen nebst entsprechender Seitenzahl der Beschreibung  darstellt.

Aventurien politisch

Im weiteren Verlauf des Textes wird die Spielwelt immer differenzierter dargestellt. Nach einer Beschreibung der einzelnen Völker die Aventurien besiedeln, werden die einzelnen Machtblöcke, Königreiche und Einflussgebiete näher dargestellt. Abgerundet wird die Beschreibung der Reiche durch eine Auflistung der wichtigsten Städte. Diese hat mir sehr gut gefallen, da kurz und knapp die wichtigsten Details über die jeweilige Stadt zu finden sind. Neben den schön illustrierten Stadtwappen sind sehr gelungene Ingametexte abgedruckt wie sie Reisenden typisch über die Lippen kommen könnten um die jeweilige Stadt zu beschreiben.

Stadtbeschreibung 03 Fasar Stadtbeschreibung 02 Gareth Stadtbeschreibung 01 Thorwal Trallop

Allgemein muss ich sagen, dass die verwendeten Ingametexte extrem unterhaltsam sind und das Geschriebene gut auflockern. Mitunter sind die Texte eher witziger Natur, an anderen Stellen wieder ziemlich informativ.

Ingametexte 02 Ingametexte 01

 

 

 

 

Der Almanach widmet sich darauffolgend den Eigenheiten Aventuriens wie Sprachen, Freizeit, Lehnswesen, Schriften, Artefakten, Krankheiten und ja, sogar den Steuern und Abgaben 😉

Weltbeschreibung 02 Krankheiten

Dem Zwölfgötterglauben, wahrscheinlich der am weitesten verbreitete Glauben Aventuriens werden einige Seiten gewidmet aber auch die Götter und Halbgötter anderer Völker kommen nicht zu kurz und finden ihre Erwähnung.

Götter 01 Götter 02

 

 

 

 

In einer Weltbeschreibung dürfen natürlich nicht die Beschreibung von Flora und Fauna fehlen. Da Aventurien eine fantastische Welt ist wird sowohl den normalen Tieren als auch den typischen exotischen Kreaturen Raum für eine Beschreibung eingeräumt.

Weltbeschreibung 03 Pflanzen Weltbeschreibung 01 Tierwelt

 

 

 

 

Besonders genial finde ich die Beschreibung des Tatzelwurmes. Ihm wird als exotischer, nur in Aventurien vorkommender Kreatur gleich auf zwei Seiten Platz eingeräumt. Diese sind gut gefüllt mit den üblichen Beschreibungen und Werten des Tatzelwurmes, einer stimmigen Illustration und einer Liste all dessen, was ein Abenteurer nach langem, erfolgreichen Kampf gegen dieses Ungeheuer in diesem finden kann. Eine schöne Hommage an alle lootgeilen Abenteurer da draußen 🙂

Tatzelwurm 01 Tatzelwurm 03

Tatzelwurm 02

Natürlich dürfen in einer Weltbeschreibung nicht die Personen fehlen, die jedem Abenteurer ein Begriff sind. So werden auch die großen Persönlichkeiten dieser Zeit kurz, und teilweise sehr witzig beschrieben. Unter jeder Person findes sich des „Volkes Stimme“, eine kurze Ingameaussage, die die beschriebene Person einmal in gutes und einmal in schlechtes Licht rückt.

Persönlichkeiten 02 Persönlichkeiten 01 Ingametexte 01

Dem Ganzen schließt sich die Abteilung Mysteria & Arcana an, der Abteilung für den Meister der Runde. In dieser Rubrik wird auch ein schöner Abstecher in den neuen Metaplot gemacht und aktuelle Ereignisse wie der Sternenfall und die Geschehnisse um Arivor thematisiert.

Neuer Metaplot 03 Sternenfall Neuer Metaplot 02 Schwarze Augen Neuer Metaplot 01 ArivorFehlen nur noch die Werte für die wahrscheinlich am häufigsten vorkommenden NPCs: Räuber, Bürger und Gardisten. Auch hier wieder sehr schöne und stimmungsvolle Bilder.

NPC 03 Bürgerin NPC 02 Räuber NPC 01 Gardist

Sehr witzig finde ich innerhalb der Weltbeschreibung die Erwähnung des Aventurischen Botens als inneraventurische Gazette. Dazu ein dezenter Hinweis, dass man diesen auch außerhalb der derischen Sphären abonnieren kann 😉

Aventurischer Bote

Alles in allem kann ich diesem Machwerk nur eine sehr gute Note ausstellen. Wenn der Relaunch von DSA so weiter geht, mache ich mir absolut keine Sorgen um die Zukunft dieses tollen Hobbys.

Star Craft II – Legacy of the Void Kampagne

Und weiter gehts mit der Kampagne. Ich weise auch hier wieder darauf hin, dass ich im Verlauf des Artikels Spoilern werde. Wer also die Kampagne von Legacy of the Void ungestört und unvoreingenommen spielen möchte, sollte hier nicht mehr weiterlesen.

Nachdem die Kala nun also von Amon verseucht wurde hieß es für die überlebenden, freien Protoss einen Weg zu finden Aiur zu verlassen. Wie praktisch, dass die „Speer der Adun“, ein mehrere Tausend Jahre altes Schiff (was der fortschrittlichen Technologie keinen Abbruch tut) nur darauf wartet, aus ihrem langen Schlaf geweckt zu werden.

001 Speer der Adun

Meine fleißigen Ingenieure machten sich sofort daran, die alte Dame aus ihrem Schlaf zu erwecken. Ein Start war leider noch nicht möglich, da einige der Energiezellen noch von Zergschleim überwuchert waren. Die Mission war also klar. Nieder mit dem Schwarm!

Die Speer der Adun hielt dabei sehr schöne Überraschungen für mich parat. Am oberen Bildschirmrand erschien eine neue Kommandozeile mit Fähigkeiten des Schiffes. Eine sehr geile Funktion ist das Platzieren eines Pylones irgendwo auf der Karte sobald Sichtradius vorhanden ist. Innerhalb weniger Sekunden kann so ein Warpin Pylon auf der Karte erstellt werden.

002 Pylon Transfer 1 003 Pylon Transfer005 Warp in Pylon 2

004 Warp in Pylon 1

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Fertigkeit habe ich natürlich gleich ausgiebig genutzt umHorden von Kriegern binnen Sekunden ins Schlachtgetümmel zu werfen. 🙂

Schlussendlich gelang es meinen Truppen dank der herausragenden taktischen Fähigkeiten ihres Anführers, meiner Wenigkeit, die Energiezellen vom Zergschleim zu befreien und mit dem Schiff zu fliehen.

006 Speer der Adun Start

Das imposante Schiff dient von nun an als Kommandozentrale für die anstehenden Einsätze. Dies ist wieder sehr schön in Szene gesetzt und funktioniert wie in den Kampagnen der Terraner und der Zerg.

007 Speer der Adun

Praktisch, dass sich auf dem Schiff tausende Templer in Stasis befinden die nur darauf warten ihren Gegnern die Psiklingen in die Leiber zu treiben. Außerdem befindet sich an Bord eine Wissensbewahrerin der Protoss die das gesamte Wissen und die Technologie gespeichert hat. Äußerst nützlich.

Auf der Brücke kann man die nächste Mission anwählen, in den „Einheiteneditor“ wechseln oder das Schiff an der Solarkernkonsole verbessern.

008 Brücke 016 Solarkernkonsole014 Missionsmenü

Das Konzilpult erlaubt die Spezialisierung von Einheiten. So können Beispielsweise die Berserker zwischen einem Angriff wählen der sie in ihre Gegner hineinwirbeln lässt (diese Fähigkeit un die Animation erinnern stark an den Wirbelwindbarbar aus Diablo III) oder einem mächtigen Schattenstoß der viel Schaden verursacht.

010 Kriegsrat011 Konzilpult 1

012 Konzilpult 2 013 Konzilpult 3

 

 

 

 

 

 

 

Eine weitere mächtige Fähigkeit der Speer der Adun ist ein Luftschlag aus dem Orbit, der an fünf Stellen enormen Schaden verursacht. Sehr cool umgesetzt ist die Zielfunktion, bei der man in eine Art Zielfernrohrmodus wechselt und die einzelnen Schläge anfordern kann.

015 Luftschlag

Wenn man während der Missionen bestimmte Ressourcen, hier das sogenannte Solarit einsammelt, können die Fähigkeiten des Kommandoschiffes verbessert werden. So können Abklingzeiten verkürzt oder Energiekosten verringert werden.

017 Aufrüstmenü

Insgesamt eine sehr gelungene und durchdachte Sache. Ich werde weiter berichten 🙂