{"id":81,"date":"2015-04-07T13:16:33","date_gmt":"2015-04-07T13:16:33","guid":{"rendered":"http:\/\/pete-productions.com\/?p=81"},"modified":"2015-04-13T15:33:32","modified_gmt":"2015-04-13T15:33:32","slug":"das-schwarze-auge-neue-helden-braucht-das-land-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pete-productions.com\/?p=81","title":{"rendered":"Das schwarze Auge &#8211; Neue Helden braucht das Land, Teil 1"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Endlich war es so weit. Mein Held wagte den Schritt in die gro\u00dfe weite Welt Aventuriens. Fernab von seiner Heimatstadt Trallop verschlug es ihn, den gro\u00dfen Reichsstra\u00dfen folgend, nach Grangor &#8211; der Stadt der hundert Kan\u00e4le.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Doch der ersten Aufregung folgte schnell Ern\u00fcchterung. Am Stadttor wurde ich freundlich darauf hingewiesen, dass das Tragen einer Waffe innerhalb der Mauern nur den Inhabern des Stadtrechts gestattet sei. Andernfalls gab es noch die Alternative seine Waffen bei den freundlichen Stadtgardisten abzugeben, nat\u00fcrlich w\u00fcrde daf\u00fcr eine kleine Lagergeb\u00fchr von zwei Silber f\u00e4llig. Au\u00dferdem m\u00fcsste noch ein kleiner Wegezoll entrichtet werden. Freundlich wie die Wachen waren, boten sie nat\u00fcrlich an, das Stadtrecht k\u00e4uflich zu erwerben. Dies w\u00fcrde pro Jahr nur l\u00e4ppische f\u00fcnfzehn Dukaten kosten und eine fast schon l\u00e4cherliche Bearbeitungsgeb\u00fchr von zehn Dukaten. Die Vorstellung meine Waffen an der salzigen Seeluft verrosten zu lassen war genauso anziehend wie die Vorstellung was mein \u00e4u\u00dferst d\u00fcnner Goldbeutel zu den horrenden Geb\u00fchren sagen w\u00fcrde. Eine andere L\u00f6sung musste her.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, was macht ein Held der ersch\u00f6pft von einer langen Reise am Ziel frustriert feststellt, dass sein Ziel noch immer in weiter Ferne scheint? Richtig, ein Wirtshaus aufsuchen \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dort angekommen wieder Ern\u00fcchterung. Nur noch ein Platz frei. Und das auch noch neben diesem sympatischen Kerl links im Bild.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/pete-productions.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG-20150402-WA0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-83\" src=\"https:\/\/pete-productions.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG-20150402-WA0002-300x169.jpg\" alt=\"IMG-20150402-WA0002\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/pete-productions.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG-20150402-WA0002-300x169.jpg 300w, https:\/\/pete-productions.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG-20150402-WA0002-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/pete-productions.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/IMG-20150402-WA0002.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schnell bemerkte ich, dass dieser feine Herr ein wenig l\u00fcstern schien. Auch wenn sein \u00c4u\u00dferes diesem Anliegen nicht unbedingt behilflich zu sein schien. Die verehrte Damenwelt schien meine Auffassung \u00fcber sein \u00c4u\u00dferes zu teilen, da er sehr erfolglos bei den Damen im Wirtshaus versuchte anzub\u00e4ndeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bemerkten jedoch schnell, dass wir beide versuchten in die Stadt zu kommen ohne unsere Waffen abzulegen zu m\u00fcssen. Er stellte sich mit dem \u00e4u\u00dferst ungew\u00f6hnlichen Namen Antdonov Donvinskovan vor. Von Beruf sei er Fleischer, schnell jedoch lie\u00df er die Fassade fallen und gab seine wahre Profession preis: die des Kopfgeldj\u00e4gers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Ideen in die Stadt hineinzukommen schienen zum Scheitern verurteilt. Auch der Wirt, der uns zwar mit gutem, recht g\u00fcnstigen Bier versorgte, war keine gro\u00dfe Hilfe. Just in diesem Moment betrat ein horasisch anmutender Mann mit ausladendem Schnurrbart das Wirtshaus und stellte sich uns als Fredoj vor. Er sei auf der Suche nach weit gereisten Abenteurern die spannende Geschichten\u00a0 zu erz\u00e4hlen h\u00e4tten. Angeblich sollte am n\u00e4chsten Tage ein Geschichtenerz\u00e4hlwettbewerb der Stadtr\u00e4te stattfinden, bei dem es darum ging, f\u00fcr einen der sechs Stadtr\u00e4te die beste Geschichte zu erz\u00e4hlen. Der auf diese Weise siegreiche Stadtrat stieg angeblich enorm im Ansehen der anderen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine sehr unglaubw\u00fcrdige Geschichte. Man konnte die Falle fast riechen, jedoch winkte als Lohn f\u00fcr die Teilnahme das Stadtrecht f\u00fcr ein Jahr. Au\u00dferdem wurden wir aufs k\u00f6stlichste mit Bier und Wein verk\u00f6stigt. Nach ein paar Fragen zu den Formalit\u00e4ten und noch ein paar Getr\u00e4nken war es Zeit einzuschlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Br\u00fcnstigkeit meines Gef\u00e4hrten schien immernoch gewaltig. Er sah die Gunst der Stunde gekommen und handelte mit Fredoj aus, dass eine der h\u00fcbschen Damen der Bar mit ihm die Nacht verbringen sollte. Fredoj stimmte zu. Er musste entweder viel Gold oder sehr viel Einfluss haben, denn kurze Zeit sp\u00e4ter verschwand er mit einer der holden Maiden in einem Zimmer. Ja ganz recht, ein Zimmer war auch noch drin, allerdings gekn\u00fcft an die Bedingung, dass Antdonov eine wirklich gute Geschichte zum Besten geben w\u00fcrde. Andersfalls w\u00fcrde er Fredoj die Zimmermiete schulden, immerhin acht Silber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Schlafgemach musste Antdonov sich dann in den Kategorien Konstitution, Fingerfertigkeit und Gewandtheit beweisen. Die W\u00fcrfel waren ihm nur in den beiden letzteren Proben hold. Die Dame hatte also nicht lange ihren Spass \ud83d\ude42 (Probe auf Konstitution mit 20 XD)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich war es so weit. Mein Held wagte den Schritt in die gro\u00dfe weite Welt Aventuriens. 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