Das schwarze Auge – Neue Helden braucht das Land, Teil 5

Es empfiehlt sich zuerst die Teile 1, 2, 3, und 4 zu lesen bevor hier weitergelesen wird.

So standen die Helden also den Hausherren gegenüber: der Vater, die Mutter, die Tochter und der Sohn. Vor sich hatten sie einige Dukaten auf den Boden geworfen mit der Aufforderung an die Helden sich doch zu bedienen und sich ihnen anzuschließen. Da Antdonov von Hause aus dem Golde nicht abgeneigt ist, musste er eine Probe auf Selbstbeherrschung machen, natürlich erschwert um fünf. Die Würfel fielen und Antdonov konnte nicht an sich halten einige der Dukaten an sich zu nehmen. Nun sollten die Helden ein Dokument unterschreiben, dass jedoch keiner von ihnen lesen konnte. Würden die Helden nicht unterschreiben, würden sie der Erzdämonin Thargunitoth geopfert, welche Mandragora als Befehlshaberin des endlosen Heerwurmes erkannte…

Ein Leben als Teil eines Heeres von Untoten! So hatten sich die Helden ihren ersten Streifzug durch Aventurien nicht vorgestellt!

Das schwarze Auge – Neue Helden braucht das Land, Teil 5 weiterlesen

Anno 2070 – Metropolen der Zukunft

Da jetzt schon wieder eine längere Zeit ohne Post vergangen ist, leider aber auch aufgrund Zeitmangels aktuell kaum Neuigkeiten in meiner Gamingwelt entstehen, möchte ich kurz ein paar Bilder vergangener Spielstunden posten. Auf der E3 wurde ja unter anderem der nächste Anno Teil angekündigt: Anno 2205. Dieser Teil geht noch viel weiter in die Zukunft als sein Vorgänger und das bedeutet noch gigantischere Städte. So weit berichtet wurde sollen bis zu fünf mal größere Siedlungen möglich sein. Genial, da sehe ich ab dem 03.11.2015 meine Freizeit schwinden und futuristische Megacitys wachsen 🙂

Da es aber noch einige Zeit dauert, bis der Titel sich in meinem Spieleregal einreiht, möchte ich noch ein paar Highlight- Screenshots aus meinem Archiv posten. Viel Spaß damit.

Wie man wahrscheinlich unschwer erkennen kann, bin ich ein absoluter Fan der Tycoons. Eine auf Schwerindustrie setzende Fraktion. Dieser weht eher ein dystopischer Hauch um die Nasen. Entsprechend düster kann man auch die Städte bauen.

Anno 2070dAnno 2070f

Die oberen Bilder stammen aus einem meiner ersten Endlosspiele. Zuerst ging es mir darum, möglichst große, ganze Inseln überziehende Moloche von Städten zu errichten. Erst später habe ich begonnen, auch dem anspruchsvollerem Auge gerecht zu werden.

Anno 2070cAnno 2070e

Schnell wurde klar, dass es durch die vielen Möglichkeiten zur Stadtgestaltung die diverse DLCs bieten, auch möglich war, prächtigere Städte zu bauen. Diese waren nicht mehr einfach nur groß, sondern sollten auch dem nach Ästhetik gierenden Auge gerecht werden.

Anno 2070g Anno 2070b Anno 2070a

Gewisse Herren aus der Vergangenheit hätten sich über diese Prachtalleen sicher gefreut 😉

Anno 2070h Anno 2070j

Wie man sieht, bauen die Tycoons eher auf Häuserschluchten a la Bladerunner als auf filigrane Bauwerke. Jedoch können auch die Wirtschaftsjünger lauschige Ecken entwerfen, wenn ihnen der richtige Architekt zur Verfügung steht *Eigenlob, Hüstel,

Anno 2070k Anno 2070l Anno 2070m

Als Gegenpol zu den Tycoons werden in dem Spiel die Ecos eingesetzt, eine Fraktion die sich eher dem Naturschutz und dem Einklang mit eben dieser verschrieben hat. Auch wenn ich nicht ganz so häufig Eco war, wie ein Tycoon macht doch auch diese Fraktion optisch was her und macht viel Spaß.

Anno 2070o Anno 2070n Anno 2070p

Ich hoffe die Bilder haben dem geneigten Leser gefallen. Es hat auf jeden Fall viele dutzend Stunden gefressen die Städte aus dem Staub zu stampfen und enorm viel Spaß gemacht.

 

This War of Mine – Krieg mal nicht aus isometrischer Ansicht

Heute möchte ich nach langer Zeit endlich mal wieder einen Artikel schreiben, prüfungsbedingt war es mir nicht möglich viel zu zocken.

Den heutigen Artikel möchte ich einem, wie ich finde, besonderen Spiel widmen: This War of Mine.

Das Spiel ist zwar schon im November 2014 erschienen und schlummerte seitdem kaum gespielt auf meiner Festplatte, jetzt habe ich aber einen neuen Versuch gewagt.

Das Spiel dreht den üblichen Kriegsspielwahnsinn einfach mal um und beleuchtet die zivile Seite des Schreckens.  Spielziel ist es, einige Zivilisten durch die Wirren eines Bürgerkrieges auf dem Balkan zu bringen. Man beginnt mit drei Charakteren in einem vom Krieg gebeutelten Haus. Überall sind Trümmer und Beschädigungen zu sehen. Also heißt es erstmal den Unterschlupf so gut wie möglich bewohnbar zu machen und eventuell vorhandene Voräte aus Schränken und Schutthaufen zu bergen.

This war of mine 01 - Haus Innenansicht

Bei der ersten Durchsicht des Hauses kommen schon allerelei Lebensmittel und brauchbare Kleinteile und Holz zusammen. Mit diesen Teilen ist es möglich auf einer Werkbank diverse Möbel und Hilfsmittel bauen. So kann zum Beispiel ein behelfsmäßiges Bett gebaut werden, in welchem es sich die Nacht besser erholt als auf dem kalten Steinboden.

This war of mine 02 - Werkstatt

Auch Hilfsmittel wie Dietriche und eine Schaufel lassen sich zusammenwerkeln, so dass noch vorhandene Schutthaufen nicht mehr mit den bloßen Händen abgetragen werden müssen. Und zur Not kann man sich mit einer Schaufel auch ganz passabel seiner Haut erwehren. Aber dazu später.

This war of mine 08 - Schaufel

Auch die leiblichen Bedürfnisse dürfen nicht vernachlässigt werden, so dass es erst mal heißt einen einfachen Ofen zu bauen und dort ein wenig Essen zu kochen. Denn die Charaktere haben ganz reale Bedürfnisse. Neben Nahrung brauchen sie auch ab und zu Zigaretten, bei Verletzungen einen Verband und bei Krankheiten Medikamente. Da natürlich nicht alles im Haus im Überfluß vorhanden ist, müssen die Protagonisten wohl oder übel das Haus verlassen. Bei Tag aufgrund der Scharfschützen keine Gute Idee. Im Schutze der Dunkelheit aber muss sich jeweils einer der Zivilisten auf die Suche nach Vorräten in der Nachbarschaft machen. Bevor es losgeht kann man auf einer kleinen Übersichtskarte die unmittelbare Nachbarschaft anschauen.

This war of mine 03 - Nacht Vorbereitung

Sobald ein Ziel ausgemacht ist, geht es los. Da die Nacht bekanntlich eine ruhigere Tageszeit ist, verursacht unserer Charakter natürlich Lärm während er das anvisierte Haus durchsucht.

This war of mine 04 - Plündern 1

Da nicht alle Häuser unbewohnt sind, empfiehlt es sich zuerst einen Blick ins Innere des Hauses werfen.

This war of mine 05 - Plündern 2

Auf der Suche nach Vorräten kann man neben verlassenen Häusern auf freundliche aber auch auf feindlich gesinnte andere Menschen treffen. In manchen Häusern leben alte Ehepaare, denen man nicht leichtfertig alle Vorräte wegnehmen sollte, da sich der eigene Charakter darüber viele Gedanken macht. Auch müssen die zur Versorgung Losgeschickten manchmal schlimme Schicksale mit ansehen über die sie sich nach der Nacht ihre Gedanken machen.

This war of mine 09 - Gedanken

Nach der Nacht werden die erbeuteten Vorräte automatisch ins eigene Inventar gelegt, so dass sich nach kurzer Zeit einiges ansammelt. Neben dem Inventar wird der Spieler auch noch kurz über die Bedürfnisse der zu schützenden Zivilisten informiert.

This war of mine 07 - Inventar

Zum Beispiel sollten schnell die Löcher in den Wänden mit Brettern vernagelt werden, so dass es anderen Plünderern schwerer fällt ins Haus zu gelangen. Denn ja, auch das ist möglich und passiert häufig. So kann es sein, dass nach erfolgreicher Nacht die Ernüchterung über die in der Nacht verlorenen Gegenstände groß ist.

This war of mine 06 - Ausgeraubt

Das Spiel wird mit der Zeit schwerer, da die Temperaturen sinken und man viele Rohstoffe und Nahrung zusammentragen muss. Und da die unbewohnten Ruinen schnell abgegrast sind, müssen immer größere Risiken eingegangen werden um brauchbare Ressourcen zu finden.

Leider kann es auch passieren, das dem Charakter, der losgeschickt wurde um Vorräte zu besorgen, in der Nacht etwas zustößt. Von Verletzungen bis zum Tod ist alles möglich. Und das Spiel ist gnadenlos. Da eine Speicherfunktion fehlt, hat jede der Handlungen in der Nacht finale Konsequenzen.

This war of mine 10 - Tot Charakter

Dennoch ist das Spiel sehr zu empfehlen, da es einen sehr interessanten Blickwinkel auf den Krieg eröffnet, sehr anspruchsvoll ist und sehr liebevoll gestaltet wurde. Die Grafik ist sehr stimmungsvoll und der Soundtrack bleibt im Gedächtnis.

Also greift ruhig beherzt zu und unterstützt ein kleineres Entwicklerstudio. 🙂

Das schwarze Auge – Neue Helden braucht das Land, Teil 4

Bevor dieser Artikel gelesen wird, empfehle ich die Lektüre von Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Heldengruppe

Noch immer saßen die fünf Helden, welche hier oben von einem sehr guten Freund künstlerisch gestaltet wurden, beim Erzählwettbewerb. Als nächstes sollte Sanje seine Geschichte vortragen. Sie handelte vom harten Södnerleben, welches zwar reich an Erlebnissen und heroischen Schlachten ist, jedoch auch voller Blut und Schmerz. So erzählte er von einer Horde stinkender Zwerge, die in einer grausamen Schlacht tapfer niedergeschlagen wurden. Bei aller Brutalität und Abneigung gegenüber dem goldgrabenden Bergvolke gewährte Sanje jedoch in einem Aufblitzen von Menschlichkeit dem letzten Zwerg einen ehrenvollen Tod.

Nach diesem blutigen Geschehen wurden wieder Speisen und Getränke gereicht. Das Publikum war aufgrund des in Strömen fließenden Alkohols in bester Laune.

So ergriff Aliada, die Thorwalerin, das Wort. Wie nicht anders zu erwarten erzählte sie eine Geschichte von der Robbenjagd. So hörten die Anwesenden eine amüsante Erzählung, bei dessen Fortgang dem geneigten Zuhörer auffallen musste, dass allen Gefährten die je mit Aliada auf die Jagd gingen gar seltsame Schicksale, wie das spontane Einbrechen in Eisspalten und plötzliches Verschwinden, widerfuhren. Glücklicherweise hatten diese Gefährten Aliada kurz vor ihrem Ableben immer geholfen das Jagdziel zu erreichen und hatten ihre Wertsachen zur vorübergehenden Verwahrung an sie gegeben. Schlussendlich trafen die Jäger ein Mammut, welches von einem Faultier begleitet wurde und die ein Menschenbaby mit sich trugen, welches die Jäger nach der „Behandlung“ der Tiere bei der irren Babylady im heimischen Dorf ablieferten.

Wieder eine tolle Geschichte und wieder wurden kleine Speisen und Getränke gereicht.

Als letzte der fünf Helden kam die in schwarz gekleidete Frau an die Reihe, welche vor dem Anwesen fast mit Antdonov aneinandergeraten war. Es sollte sich herausstellen, dass sie Mandragora Dhorn hieß. Sie erzählte eine traurige Parabel über einen heroisch kämpfenden Recken, der nach jeder Gegnerwelle Rondra anrief, ihm doch Hilfe zu schicken. Immer wieder versuchten sich einzelne Kämpfer dem Heroen anzuschließen. Dies wurde jedoch immer wieder abgelehnt, da der Held auf die Hilfe Rondras wartete. Dieses Schauspiel wiederholte sich drei mal. Als der Held schlußendlich doch fiel und vor Rondra trat, fragte er sie, warum sie seine Gebete nicht erhört hatte. Diese erwiderte nur, sie habe drei verschiedene Kämpfer zu ihm gesandt…

Wieder wurden Speis und Trank gereicht, so dass Garmwulf zusammen mit dem Magier Madaiion derbe Lieder grölte und die Stimmung förmlich kochte.

Es trugen noch einige andere ihre Geschichten vor und Antdonov wurde in einer zünftigen Schlägerei mit zwei Konkurrenten schwer verletzt.

Nach weiteren Runden Trank, folgte schlußendlich der Höhepunkt des Abends: Die Siegerehrung.

Gewinner des Abends war Garmwulf mit seiner tragischen Geschichte des Bildhauers Rommar. Als Lohn winkten 150 Silbertaler und das Stadtrecht. Auch die anderen vier der Heldengruppe erhielten das Stadtrecht und feierten zünftig. Antdonov, Sanje und Mandragora verbrachten mit ein paar anderen Festteilnehmern eine Rahjagefällige Nacht während Garmwulf völlig betrunken am Tisch einschlief.

Die einzige, die es nicht mehr in dem Anwesen hielt, war Aliada. Schon kurz nach Aushändigung der Papiere lief sie in die dunkle Nacht und versuchte das Boot zu besteigen, dass die Helden zum Anwesen gebracht hatte. Seltsamerweise verlor sie jedes mal den Willen in das Boot zu steigen, sobald sie sich ihm auf einen Schritt nährte.

Auch an anderen Stellen des Anwesens trat dieses beunruhigende Phänomen auf.

Am nächsten Morgen weckte sie die anderen vier Helden und berichtete von den nächtlichen Erlebnissen. Sogleich versuchten die Helden diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. Doch auch die anderen mussten feststellen, dass es unmöglich war das Anwesen zu verlassen. Der mittlerweile zu der Gruppe gestoßene Magier Madaiion konnte auch das Wirken von Magie feststellen. Das sollte der Hausherr erklären! Und er sollte besser eine gute Erklärung bereithalten.

Im inneren des Hauses herrschte eine seltsame Stille. Die anderen Teilnehmer des Wettbewerbs schienen noch zu schlafen. Der Hausherr jedoch war auch nirgends zu finden. Einzig eine Magd begann einen Tisch mit Fleisch und anderen Speisen für das Frühstück herzurichten.

Nachdem Garmwulf einen Bissen vom Fleisch genommen hatte, stellte er einen eigenartigen Geschmack fest. Auf jeden Fall schmeckte das Fleisch anders als noch am Abend zuvor. Auf Garmwulfs Nachfrage wurden die Helden in die Küche gebracht um den Koch nach der Herkunft des Fleisches zu fragen. Schnell wurde klar, dass es sich nicht um Wild handelte wie der Koch versicherte, sondern um Menschenfleisch!

Noch bevor die Helden den Koch greifen konnten, floh dieser durch einen Ausgang ins Freie. Als die Helden dort ankamen, wartete der Hausherr zusammen mit ein paar anderen Personen bereits auf die Helden!

Diablo 3 – RoS G Rift Level 40

Und schon macht sich der Schadensboost durch das unheilige Essenz-Set bemerkbar. Heute war ein großes Nephalem Portal Level 40 recht problemlos machbar. Das einzige Manko ist, dass nicht nur ich immensen Schaden austeile, sondern auch die Gegner. Bei jeder kleinsten Berührung stirbt meine Dämonenjägerin fast instant. Da muss ich noch nachbessern.

g Rift lvl 40

Diablo 3 – RoS – Unheilige Essenz: damage, damage und nochmal damage

Das Unheilige Essenz Set

Als neues kleines Projekt hatte ich mir vorgenommen mal das neue Set für den Dämonenjäger, das mit dem Patch 2.2.0 integriert wurde, auszuprobieren. Der 6er Setbonus klang auf den ersten Blick ziemlich mächtig.

unheilige essenz 0

Bei aktuell 67 Disziplin bedeutet das 1.005% mehr Schaden. Und das Permanent! (Zumindest wenn man keine Disziplin verbraucht) Das klang nach vielen, vielen Monaten mit dem Marodeursset doch mal nach einer spannenden Alternative. Zudem stehen mit den Ringen „Fokus“ und „Zurückhaltung“, die mit dem neuen Set „Bastion des Willens“ in das Spiel Einzug hielten, weitere Schadenbuffs bereit.

Dank großer Nephalemportale und Blutsplittern hatte ich die nötigen Setitems auch relativ rasch beisammen. Leider waren die Items sehr schlecht gerollt, so das meine Werte im Charfenster geradezu ins Bodenlose sackten.

Nach dem ersten Test erwies sich aber einmal mehr, dass diese Zahlen einfach nur Paperdamage sind. Was für ein Set!!! Trotz der reltiv schlechten Werte sind crits mit 400 bis 600 Mio keine Seltenheit mehr!

unheilige essenz 3 unheilige essenz 4

 

 

 

Zusammen mit einem Pylon der Macht kommen sogar crits im Milliardenbereich vor.

unheilige essenz 2 unheilige essenz 1

So dann geht es jetzt erst mal auf die Jagd nach noch besseren Varianten des Sets!

Monster fürchtet euch, ich komme!

Das schwarze Auge – Neue Helden braucht das Land, Teil 3

Kasten - Achtelseiter

Um das Abenteuer besser nachvollziehen zu können, ist es empfehlenswert zuerst Teil 1 und Teil 2 zu lesen.

Der Geschichtenerzählwettbewerb begann mit der Aufführung artistischer Kunststücke. Nichts was Aventurien zu aufgeregtem Murmeln veranlasst hätte, aber doch sehenswert und eine gute Einstimmung auf das, was den Abend noch folgen sollte.

Die erste Geschichte wurde vom Magier Madaion aylli Phenos vorgetragen. Er berichtete wie er eine holde Maid von den Zyklopeninseln rettete und dabei nicht nur seine Zauberkunst, sondern auch jede Menge Verstand brauchte. Die Geschichte war beeindruckend und Madaion wusste seine Worte geschickt mit Magie zu unterstreichen, die seine Erlebnisse als eine Art Hologramm in der ganzen Halle für jeden nachvollziehbar machten.

Kurz darauf sollte Aliana als erste der Heldengruppe ihre Geschichte erzählen. Dem sympathischen Antdonov schien das nicht zu schmecken, so das er versuchte sich vorzudrängeln indem er einfach nach vorn auf die Bühne treten wollte. Schlechte Idee, sich vor eine Thorwalerin zu drängen, möchte man meinen. Und so war es nicht verwunderlich, dass Aliana ein kleines Gerangel vom Zaun brach um Antdonov in die Schranken zu weisen. Das Würfelglück war diesem jedoch hold, so dass er es sogar schaffte Aliana einige Schadenspunkte zuzufügen und tatsächlich noch vor ihr auf der Bühne seine Geschichte zu präsentieren.

Diese handelte dann von einer Kopfgeldjagd, auf der Antdonov scheinbar nur von tölpelhaften, dummen Gefährten begleitet wurde. Dies führte letzten Endes dazu, dass er als der strahlende Held allen anderen zeigen konnte, was für ein Mann er war! Natürlich nicht ohne die holde Maid die es zu retten galt, nach allen Regeln der Kunst *öhm* tja also *hm* auf äußerliche Schäden „abzutasten“.  Angemerkt werden sollte noch, dass die Maid bar jeglicher Kleidung auf einem Altar geopfert werden sollte als sie gerettet wurde. 😉 Es stellte sich auch heraus, dass der treue Hund Hrokur, der Antdonov begleitet ein verzauberter Gefährter aus der Geschichte war, der ihm aus Dankbarkeit folgte.

Nach dieser in epischen Ausmaßen erzählten Geschichte, die selbst Krieg und Frieden in den Schatten zu stellen drohte, war Garmwulf an der Reihe.

Dieser erzählte eine Geschichte des Bildhauers Rommar dem in einer Schaffenskrise durch das Verwenden magischen Holzes aus großer pesönlicher Not geholfen wurde. Immer mehr Skulpturen aus diesem magischen Holz verhalfen ihm zu großem Ruhm und Reichtum. Leider stieg ihm all die Anerkennung zu Kopf, so dass er auch den letzten und mächtigsten magischen Baum schlug. Eine Handlung vor der er eindringlich gewarnt wurde. Nicht ohne Grund wie sich noch zeugen sollte. Zwar gelang ihm mit dessen Holz das perfekte Meisterwerk, jedoch legte sich auch ein Fluch über ihn, der ihn in den langsam in den Wahnsinn trieb. Und so wurde Rommar eines Tages, getrieben durch Stimmen in seinem Kopf auf die Lichtung getrieben auf der er den verbotenen Baum geschlagen hatte und erstarrte dort selbst zu einem Baume.

Nach einigem Beifall wollte Antdonov Garmwulf provozieren, indem er an seiner Trinkfestigkeit zweifelte. Dies wollte der schmied natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Mit Schwung setzte er seinen Trinkkrug an um diesen in einem Zug zu leeren, jedoch musste er den vielen Getränken, die vorher herumgereicht wurden, seinen Tribut zollen. Eine mißglückte Zechenprobe obendrauf, führte dazu, dass der Humpen nicht nur schmerzhaft an Garmwulfs Zähne knallte, sondern auch noch die Hälfte des edlen Gebräus in Garwulfs Bart landete. Auf das herausfordernde Lachen Antdonovs, der zu allem Überdruss auch noch die um Garmwulf Sitzenden auf dessen Mißgeschick aufmerksam machte, konnte der angetrunkene Garmwulf nur mit einer kurzen Keilerei antworten. Diese gipfelte in wuchtigen Schlägen der beiden Kontrahenten, so dass beide einigen Schaden einstecken mussten. Schnell erkämpften sich die beiden jedoch den Respekt des jeweils anderen, so dass es bei einem kurze Gerangel blieb.

Der weitere Verlauf des Abends wird in Teil 4 in einigen Tagen folgen.

Große Rabattaktion bei good old Games (www.gog.com)

aa6d8e7ea8e4a9f939807bfd6108991a53ffbaa22a62a2879c9c515e6bc1686a

Ich möchte an dieser Stelle einmal etwas Werbung in fremder Sache machen. Die Website www.gog.com bietet noch vier Tage einen so genannten Bundle Turm an. Dabei werden jeden Tag bis zu vier neue Bundles an Spielen zu sehr fairen Preisen angeboten und dem bestehenden Bundle Turm hinzugefügt.  Es stehen aktuell schon echte Spieleperlen wie  Monkey Island, Indiana Jones, Baldurs Gate 1 & 2 oder die Baphomets Fluch Reihe für einen schmalen Taler zum Verkauf. Aber auch neuere Titel wie Outlast und Amnesia stehen schon im Angebot.

Warum ich hier dafür Werbung mache? Die Betreiber von good old Games verfolgen eine Verkaufsstrategie, für die sie die Gamerschaft eigentlich vergöttern müsste. Zum einen werden dort jede Menge alter Klassiker, wie zum Beispiel die schon oben erwähnten Indiana Jones und Monkey Island, aber auch andere alte Spielereihen a la Ultima und Might and Magic angeboten. Der Clou ist, dass eigentlich nicht mehr unter aktuellen Windows Versionen lauffähige Spiele in einer besonders angepassten Version verkauft werden. Die Spiele werden quasi in eine Dosbox integriert installiert. Es ist keine langwierige feinjustierung der Dosbox nötig. Zum anderen sind die gekauften Spiele DRM frei. Das bedeutet, was du kaufst gehört auch dir! Kein lästiger Kopierschutz oder ähnlich gängige Maßnahmen (wie online Zwang) mit denen sich heutige Spieler immer wieder herumschlagen müssen. Also schaut mal auf der Seite vorbei, ich finde solche Leute sollten unterstützt werden. Außerdem findet ihr sicher den ein oder anderen Klassiker oder eine Neuheit 🙂

p.s. die Grafik ist von der www.gog.com Seite. Ich weiß nicht in wie weit diese Grafik dem Copyright unterliegt, deswegen möchte ich die Herkunft und die Urheberschaft hier gleich hervorheben und klar stellen, dass die Nutzung nur im Rahmen der §§ 49,50 UrhG analog erfolgt.

Diablo 3 ROS – neuer persönlicher grift Rekord Lvl 38

Was ein kurzer Ablenkungsrun manchmal bewirken kann…

Ich wollte nur mal schnell ein großes Nephalemportal spielen um auf andere Gedanke zu kommen, schon ist wieder ein neuer Rekord geboren. Dieses mal ein Portal Level 38. War sogar vergleichweise einfach. Motiviert von diesem Erfolg versuchte ich im  Anschluss gleich ein nächsthöheres Portal. Leider war hier gleich hinter dem Portaleingang ein Bossmonster mit Horde, Blocker, Schadensreflektion und Arkanwächter. Als ich die Gegner noch nicht mal ansatzweise platt gemacht hatte, von der Portalzeit aber schon fast vier Minuten verbraucht waren, habe ich es gleich gelassen. Meine Rache wird kommen! Muharr!

Übrigens erscheint nach den großen Nephalemportalen seit Patch 2.2.0 eine schöne Übersicht auf der allerlei informatives zum letzten Portal zusammengetragen wird.

Screenshot025

Das schwarze Auge – Neue Helden braucht das Land, Teil 2

Hinweis: Es empfiehlt sich zuerst Teil 1 zu lesen.

Nach der ersten Nacht im Wirtshaus wurden wir von Fredoj gegen Mittag zu einem Boot gebracht, dass uns in die Stadt bringen sollte. An der Anlegestelle wartete noch ein Fremder, der augenscheinlich zwei andere Abenteurer für den Geschichtenerzählwettbewerb rekrutiert hatte, auf uns.

Das schwarze Auge – Neue Helden braucht das Land, Teil 2 weiterlesen