Das schwarze Auge Einsteigerabend in der dresdner Reckenecke

Gestern Abend haben wir uns in gemütlicher Runde im Keller des dresdner Spieleladens „Reckenencke“ zu einem Einsteigerabend „das schwarze Auge“ eingefunden.

Da fast alle am Tisch Neulinge waren, wurden am Anfang erst mal recht umfangreich die wichtigsten Regeln erklärt. Für absolute Einsteiger erst mal ne ganze Menge Stoff, den es zu verdauen galt, aber die Spielleiterin hatte viel Geduld bei Nachfragen und war immer hilfsbereit.

Gespielt wurde mit einigen Archetypenhelden, die von der Meisterin mitgebracht wurden. So wurde das langwierige Charakter erstellen umgangen. Zur Auswahl stand eine ganze Palette an Völkern und Professionen. Sogar magisch begabte Helden konnten gespielt werden.

Es wurden schnell ein paar Namen und Charakteristika erdacht und schon ging das Abenteuer los. Ein ehemaliger Sklavenhändler (wobei das „ehemaliger“ doch öfters hätte in Frage gestellt werden können 🙂  ), zwei Halbelfen, eine Diebin und ein Zwerg stolperten im Gasthaus in ihr erstes große Abenteuer.

In geselliger Runde bei Bier, Likör und gutem Essen erfuhren die Helden von Räuberhorden die die Händler der Umgebung ihrer Waren beraubten. Nur kurz darauf stolperte die Tochter des Barons ins Wirtshaus und ersuchte (nun ja, sie befahl eher als das sie bat) um Hilfe. Auch sie wurde Opfer der marodierenden Räuber und suchte nun tapfere Recken, die sie zur Strecke bringen sollten.

Heiß auf Abenteuer wanderten wir los und besiegten unterwegs eine Rotte Wildschweine, verloren bei einer äußerst komplizierten Flußüberquerung unsere Diebin (sie musste im real Life noch was erledigen) und kamen schließlich zur Burgruine in der die Räuber ihr Lager aufgeschlagen hatten. Nach ersten Kämpfen mit den Räubern dann die jähe Wendung. So schien es doch, dass die Baronstochter selbst ordentlich Dreck am Stecken hatte. Sie hatte versucht, die Räuber zum Mord an Ihrem Vater zu überreden, da sie die Baronie beherrschen wollte. Ein Rondraurteil in Form eines kleinen Kampfes zeugten von der Wahrheit der Räuberworte.

Kaum war die widerspenstige Baronstochter niedergestreckt, war das Abenteuer auch schon zu Ende und vier Stunden rum.

Ein toller Abend, mit einer lustigen Heldenrunde, in der viel überlegt, gelacht, gewürfelt und gekämpft wurde. Nebenbei kühlten wir unsere hitzigen Gedanken mit köstlichem, namentlich zur Location passenden „RECKENdorfer“ Pils. 🙂

Reckendorfer Pils

Schlußendlich kam ich nicht umhin, noch ein kleines Schmankerl meiner DSA Sammlung hinzuzufügen: den Meisterschirm.

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