Archiv der Kategorie: PC Spiele

Retro gaming – Diablo 2

Da Diablo 3 mittlerweile doch recht ausgelutscht ist, hatte ich vor einigen Wochen die Idee, einfach nochmal den Vorgänger zu installieren und mal zu schauen, ob meine Erinnerungen an diesen Teil von Nostalgie überlagert werden, oder ob der zweite Teil der Reihe wirklich so genial war. Außerdem hatte ich mal wieder Lust auf Monster tot klicken 🙂

Als ziemlich erstes fiel mir das im Gegensatz zum Nachfolger doch recht kleine Inventar auf und nervte irgendwie echt schnell. Ich hatte das Gefühl, in den ersten Spielminuten mehr in der Stadt rumzuhängen um Loot zu verkaufen, als dass ich die Welt von Dämonen und ähnlichem befreite… Unglaublich, wie ich das früher so lange ausgehalten habe…

Und sollte mich je wieder der Platzmangel in der Truhe bei Diablo 3 stören, sollte ich an den zweiten Teil zurück denken. Paar Edelsteine und paar Tränke und die Butze ist voll. Denn auch das war mir gar nicht mehr so gegenwärtig, Tränke konnte man bei Diablo 2 nicht stapeln, sondern muss sie schön nebeneinander in den Gürtel, die Truhe und das Inventar stapeln.

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Eine weitere Comfortfunktion des dritten Teils misste ich auch sofort. Da der Schaden im Charakterfenster bei Diablo 2 auch wirklich der Schaden ist und nicht nur Paperdamage Quatsch, ist es wichtig, diese Werte im Blick zu behalten. Leider fehlt der Itemvergleich mit dem ausgerüsteten Gegenstand und dem gefundenen, so dass man im Ernstfall lieber das Inventar und das Charakterfenster nebeneinander öffnet um die Auswirkung des Itemwechsels wirklich begutachten zu können.

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Was äußerst positiv auffiel, ist die scheinbar geänderte Lootpolitik von Blizzard. Schon nach wenigen Levelanstiegen fand ich meine ersten Setitems. Ich erinner mich noch an Zeiten wo dies eine geraume Weile in Anspruch nahm, bis man mal den ersten grünen Gegenstand fand. Mal schauen wie es weiter geht.

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Die Monsterjagd ist wie immer wieder eine Freude, Horden von Dämonen stellen sich mir als Kanonenfutter in den Weg um dann letztendlich doch wieder in die Höllen zu fahren 🙂

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Ein besonderes Highlight ist immer wieder der Namensgenerator für die seltenen Monster. Ich frage mich wirklich, wer diese Datenbank mit Namen gefüllt hat 🙂 Außerdem muss ich wohl mal meine Screenshotsammlung von damals durchsuchen um die echt besonders dämlichen Namen wieder zu finden. Aber ich denke, diese hier sind auch schon gut gelungen.

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Alles in allem kann ich bis jetzt ein positives Fazit ziehen. Zwar fehlen viele Comfortfunktionen des dritten Teils (von den nicht mehr änderbaren Skills habe ich noch gar nicht angefangen zu berichten…), jedoch macht es das Spielen doch wieder ein wenig anspruchsvoller. Mittlerweile ist es ja ein oft genannter Kritikpunkt, dass in Spielen zu viele Funktionen das Spielen vereinfachen und damit damit das Erlebnis verwässern. Hier ist man bei Diablo 2 noch ein wenig gefordert. Und die Suchtspirale aus looten, metzeln und leveln hat mich auch sofort wieder meisterlich eingefangen.

Wer also nicht davor zurückschreckt mal wieder in einer Auflösung von 800×600 vor matschigen Texturen zu spielen, dem sei dieses nicht nur aus nostalgischen Gründen spielenswerte Spiel zu empfehlen 🙂

P.S. Der erste Akt ist geschafft, Andariel im Dreck zerstampft, auf nach Lut Gholein 🙂

Star Craft II – Legacy of the Void Kampagne

Und weiter gehts mit der Kampagne. Ich weise auch hier wieder darauf hin, dass ich im Verlauf des Artikels Spoilern werde. Wer also die Kampagne von Legacy of the Void ungestört und unvoreingenommen spielen möchte, sollte hier nicht mehr weiterlesen.

Nachdem die Kala nun also von Amon verseucht wurde hieß es für die überlebenden, freien Protoss einen Weg zu finden Aiur zu verlassen. Wie praktisch, dass die „Speer der Adun“, ein mehrere Tausend Jahre altes Schiff (was der fortschrittlichen Technologie keinen Abbruch tut) nur darauf wartet, aus ihrem langen Schlaf geweckt zu werden.

001 Speer der Adun

Meine fleißigen Ingenieure machten sich sofort daran, die alte Dame aus ihrem Schlaf zu erwecken. Ein Start war leider noch nicht möglich, da einige der Energiezellen noch von Zergschleim überwuchert waren. Die Mission war also klar. Nieder mit dem Schwarm!

Die Speer der Adun hielt dabei sehr schöne Überraschungen für mich parat. Am oberen Bildschirmrand erschien eine neue Kommandozeile mit Fähigkeiten des Schiffes. Eine sehr geile Funktion ist das Platzieren eines Pylones irgendwo auf der Karte sobald Sichtradius vorhanden ist. Innerhalb weniger Sekunden kann so ein Warpin Pylon auf der Karte erstellt werden.

002 Pylon Transfer 1 003 Pylon Transfer005 Warp in Pylon 2

004 Warp in Pylon 1

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Fertigkeit habe ich natürlich gleich ausgiebig genutzt umHorden von Kriegern binnen Sekunden ins Schlachtgetümmel zu werfen. 🙂

Schlussendlich gelang es meinen Truppen dank der herausragenden taktischen Fähigkeiten ihres Anführers, meiner Wenigkeit, die Energiezellen vom Zergschleim zu befreien und mit dem Schiff zu fliehen.

006 Speer der Adun Start

Das imposante Schiff dient von nun an als Kommandozentrale für die anstehenden Einsätze. Dies ist wieder sehr schön in Szene gesetzt und funktioniert wie in den Kampagnen der Terraner und der Zerg.

007 Speer der Adun

Praktisch, dass sich auf dem Schiff tausende Templer in Stasis befinden die nur darauf warten ihren Gegnern die Psiklingen in die Leiber zu treiben. Außerdem befindet sich an Bord eine Wissensbewahrerin der Protoss die das gesamte Wissen und die Technologie gespeichert hat. Äußerst nützlich.

Auf der Brücke kann man die nächste Mission anwählen, in den „Einheiteneditor“ wechseln oder das Schiff an der Solarkernkonsole verbessern.

008 Brücke 016 Solarkernkonsole014 Missionsmenü

Das Konzilpult erlaubt die Spezialisierung von Einheiten. So können Beispielsweise die Berserker zwischen einem Angriff wählen der sie in ihre Gegner hineinwirbeln lässt (diese Fähigkeit un die Animation erinnern stark an den Wirbelwindbarbar aus Diablo III) oder einem mächtigen Schattenstoß der viel Schaden verursacht.

010 Kriegsrat011 Konzilpult 1

012 Konzilpult 2 013 Konzilpult 3

 

 

 

 

 

 

 

Eine weitere mächtige Fähigkeit der Speer der Adun ist ein Luftschlag aus dem Orbit, der an fünf Stellen enormen Schaden verursacht. Sehr cool umgesetzt ist die Zielfunktion, bei der man in eine Art Zielfernrohrmodus wechselt und die einzelnen Schläge anfordern kann.

015 Luftschlag

Wenn man während der Missionen bestimmte Ressourcen, hier das sogenannte Solarit einsammelt, können die Fähigkeiten des Kommandoschiffes verbessert werden. So können Abklingzeiten verkürzt oder Energiekosten verringert werden.

017 Aufrüstmenü

Insgesamt eine sehr gelungene und durchdachte Sache. Ich werde weiter berichten 🙂

Starcraft 2 – Legacy of the Void Kampagne

Ich möchte gleich am Anfang darauf hinweisen, dass im folgenden Text gespoilert wird. Wer also vor hat die Kampagne von Starcraft 2 – Legacy of the Void vollkommen unvoreingenommen zu genießen, sollte jetzt nicht weiterlesen.

Nachdem ich als frischgebackener Papa feststellen musste dass die Zeit füs gamen und nerden rapide abgenommen hat, war ich doch um so fröhlicher, als ich endlich mal wieder dazu kam die Kampagne weiter zu spielen.

Ich hatte zuvor wenigstens die Prolog Missionen gezockt um wieder im Bilde zu sein, was so für die Zukunft anlag. Ja da kam die Erinnerung doch fix wieder. Der dunkle Gott Amon drohte wieder in die Galaxie einzufallen und hatte die wenig überraschende Absicht diese komplett auszulöschen und in Dunkelheit zu hüllen. Der dunkle Templer Zeratul hatte diese Entwicklung ja schon im vorherigen Addon Heart of the Swarm beobachtet.

Ich muss sagen, das Introvideo zur neuen Kampagne ist mal wieder typisch genial für Blizzard Verhältnisse gewesen.  Für alle unwissenden hier nochmal zum nachvollziehen:

 

Nun denn, zur Kampagne. Ich dachte mir ich spiele sie auf normaler Schwierigkeit, damit ich die kostbare Zeit die mir verbleibt nicht mit Frust voll stopfe.

Die einst stolzen Protoss machen sich nach ewigen Zeiten daran ihre Heimatwelt Aiur von den Zerg zurückzuerobern. Angeführt von Artanis entsenden sie eine gewaltige Streitmacht um den Planeten den Fängen der Zerg zu entreißen. Kurz bevor die Invasion beginnt erscheint Zeratul und warnt Artanis, dass eine viel größere Bedrohung die Galaxis zu verschlingen droht. Ihr erinnert euch? Amon und seine Hybriden! Artanis kann jedoch die Invason nicht mehr abbrechen, wenn er die Protoss weiter führen will und gibt so das Startsignal.

In der ersten Mission muss man mit einer „begrenzten“ Anzahl an Truppen einige vom Zergkriecher außer Funktion gesetzten Warpportale wieder in Gang bringen um die Invasion zu unterstützen.

WarpportalVom Spiel wurden mir derart viele Einheiten zur Verfügung gestellt, dass ich beinahe den normalen Schwierigkeitsgrad bereute. Eine Niederlage war demnach völlig ausgeschlossen und ich überrannte die Zerg problemlos.

01 Koloss Action 02 große Armee

Selbst die sehr mächtigen Hybriden wurden einfach, nun ja „gezergt“ kann ich schlecht sagen, vielleicht passt „berserkt“ und „kolosst“ besser?

03 Hybrid 1 04 Hybrid 2

Nach den Missionen wurde wieder die Geschichte vorangetrieben, wie gewohnt in kleinen Zwischensequenzen die jedoch wahnsinnig gut aussehen.

05 Artanis 06 Artanis Zeratul In der zweiten Mission stellen die Protoss fest, dass Artanis nicht mehr in der Kala zu spüren ist (dies ist quasi ein Äquivalent zum Borgkollektiv: eine Einheit jedes Gedankens und jeder Emotion).

Es gilt also ihn zu retten und herauszufinden, was da los ist. Es stellt sich heraus, dass Amon auf Aiur weilt und die Kala vergiftet hat, so dass die Protoss nun ihm gehorchen. Da Zeratul als dunkler Templer schon lange nicht mehr mit der Kala verbunden ist, kann er einige Protoss retten indem er ihre Verbindung zur Kala kappt.

Schlussendlich trifft er auch auf Artanis, dieser wird von Amon kontrolliert und greift Zeratul an. In einer sehenswerten Zwischensequenz klirren die Psiklingen nur so aneinander und Zeratul opfert sich schlußendlich um Artanis zu retten. So scheidet schon am Anfang ein liebgewonnener Charakter dahin! Unglaublich. Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde an dieser Stelle berichten!

In diesem Sinne: Mein leben für Aiur!

 

Pile of Shame

Gestern habe ich einen netten Artikel im Netz gelesen. Es ging um den sogenannten Pile of Shame, den „Stapel der Schande“. Dabei handelt es sich um die Anzahl an gekauften Spielen, Filmen oder CDs die zwar schon angeschafft aber noch nie genutzt wurden. Bei einigen Leuten (mich eingeschlossen) ist dieser Stapel schon so groß, dass es fragwürdig erscheint ob er jemals abgearbeitet werden wird. Bei weiteren Recherchen im Netz stieß ich auf das online Tool „Steamleft“. Dieses Tool scant die Bibliothek eines Steamaccounts (dieser muss dafür öffentlich einsehbar sein) und zeigt einem an, wie viele Stunden man spielen müsste, um alle Spiele durchzuzocken. Diesen Test konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Das Ergebnis ist beindruckend – oder soll ich lieber sagen, beängstigend? Entscheidet selbst.

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Diablo 3 – HOTA Barbar Wahnsinn

Nachdem ich wieder mal nur ungläubig darüber staunen konnte, was für irrwitzige Nephalemportalstufen Barbaren bei Twitch erreichen  musste ich die HOTA (Hammer of the Ancients) Variante doch mal selber testen.

Noch aus Tagen vor dem Patch 2.3. hatte ich das Set des unsterblichen Königs fast vollständig in der Truhe liegen. Schnell hatte ich mittels Kanais Würfel und Kadala auch die nötigen Armschienen, den Schulterschutz und die Waffe Hammer des Richtspruchs zusammengecraftet.Mein erster Eindruck war schon nicht schlecht aber nicht überwältigend. Der Schaden war moderat, aber ich finde es schon krass wie spielend leicht mal seinen Wutvorrat auf Maximum gefüllt hält.  Andere Klassen wie der Zauberer oder der Hexendoktor haben deutlich mehr Ressourcenprobleme.

Nun spielte ich also mit dem vierer Bonus des Sets und den anderen für diesen Build nötigen Items auf Qual VII und hatte keinerlei Probleme. Jedoch erreichte ich nicht annährend irgendwelche spektakulären Schadenszahlen.  Ich dümpelte mit jedem Hieb zwischen 100 und 150 Millionen Schaden herum.

Dies sollte sich schlagartig ändern, als ich den sechser Bonus des unsterblichen Königs Sets erhielt. Solange Berserker und Ruf der Urahnen aktiv ist, verursacht der nette Geselle 250% erhöhten Schaden. Der Schaden sprang sofort auf im Schnitt 500 Millionen DPS!!! Und das obwohl ich teilweise noch gelbe Items wie dieses Amulett trage!

gelber Ring

Der nächste extreme Sprung erfolgte, als ich meinen ebenfalls noch gelben Ring, gegen eine absolut grottige Fokus Variante austauschte. Obwohl weder kritische Trefferchance noch kritischer Trefferschaden auf dem Ring ist, schnellte mein Schaden durch den nun aktivierten Setbonus auf über eine Mrd!

grottiger Fokus

MRD DMG 2MRD DMG

Und obwohl ich kaum uralte Items am Körper trage, ja sogar meine Waffe ist noch nicht mal uralt, schaffte mein Barbar auf Anhieb ein Nephalemportal der Stufe 50. Und sogar in einer akzeptablen Zeit (zumindest für den Equipstatus)!Hammer des Richtspruchs   Portal Level 50

Als Fazit kann ich nur den Kopf schütteln. Klar, das Hämmern macht Laune und manchmal rast man nur so Durch die Gegnermengen. Aber irgendwie will mir nicht in den Kopf warum Blizzard, das für perfekt ausbalacierte Spiele wie Star Craft 1 & 2 bekannt ist, andere Spiele so dermaßen einseitig gestaltet.

Wenn ich bedenke, wie lange ich mit meiner Dämonenjägerin gespielt habe um sie auf dieses Nephalemportallevel zu hieven! Wenn ich dran denke, was für eine Arbeit es ist, den Schaden eines Archonmagiers auf gutem Niveau zu halten und was für Ressourchenprobleme die anderen Klassen teilweise haben. Da kann ich mich im Endeffekt nur darüber wundern, wie einfach es Barbarenspieler haben ganz oben mitzuspielen.

Diablo 3 – News aus Sanktuario

Schon wieder ist seit dem letzten Beitrag eine Weile vergangen. Um der gähnenden Leere entgegenzuwirken also mal wieder ein kleiner Artikel.

Der Patch 2.3.0 ist nun seit einiger Zeit auf den Servern online und mittlerweile hatte ich Gelegenheit mich mit den einzelnen Features recht vertraut zu machen.

Zuerst kann ich mit Stolz vermelden endlich Paragon 600 geknackt zu haben. Somit sind meist drei der Stats aus den einzelnen Paragonpunktbäumen auf maximum geskillt.

Paragon 600

Weiterhin kann man sagen, dass im public game auf Qual X die Droprate der legendären Items recht hoch ausfällt. Bis zum Bossgegner hatte ich sage und schreibe 13! Items gesammelt. Und ich muss wahrscheinlich nicht erwähnen, dass es nicht sehr lange dauert im public game den Boss zu legen! *grins*

13 legendäre

Als nächstes Projekt hatte ich mir vorgenommen, einen Archonmage zu testen. Da seit dem Patch das Set Vyrs verblüffende Arcana deutlich brauchbarer geworden ist und ich bei Youtube teils abartig starke Helden gesehen hatte, musste ich das einfach auch mal testen.

Vyrs verblüffende Arcana

Mit dem Bonus für vier und sechs Teile steigt mit jedem Archonstapel nicht nur der Schaden sondern auch die Angriffsgeschwindigkeit, die Widerstände und die Rüstung. Außerdem erhöht man die Stapel nicht mehr nur durch das Töten von Monstern sondern auch durch den Einssatz einer Archonfähigkeit die einen Gegner trifft. So ist es möglich teils sensationell hohe Archonstapel von über hundert zu erreichen. Mit dem Item „Der Swami“ in Kanais Würfel halten die angesammlten Archonstapel auch noch 20 Sekunden an, nachdem Archon abgeklungen ist. Die Werte können sich sehen lassen:

DPS

Obwohl noch einiges an Luft nach oben ist, was das Gear des Zauberers angeht war ein gRift lvl 40 problemlos drin. Ich denke, wenn die legendären Edelsteine noch gepuscht werden, ich brauchbaren Schmuck finde und noch ein paar Uralte Items sollte der Schaden nochmal exorbitant anschwellen und deutlich höhere Riftstufen recht problemlos möglich sein.

Mit meiner Dämonenjägerin hatte ich zuletzt solo ein gRift lvl 52 geschafft. Auch da sollten noch ein oder zwei Stufen mehr drin sein.

grift Portal

Diablo 3 – ROS gRift lvl 47

Muharr, heute habe ich mal die in Kanais Würfel extrahierten Eigenschaften in den großen Nephalem Portalen getestet. Und ich muss sagen, ich bin begeistert! Heute habe ich relativ problemlos ein gRift Level 47 geschafft.

grift lvl 47

Und im reichhaltigen Lootfundus der Rifte war doch tatsächlich mal eine uralte Geisterstunde!

uralte Geisterstunde ancient witching hour

Muharr, wer weiß was noch so alles möglich ist!

Übrigens lassen die Überboss jetzt gleich mehrere Materialien für die Höllenfeuerringe- und Amulette fallen. Es kann also mit ein bisschen Glück gleich mal pro Run ein Höllenfeueramulett gecraftet werden.

Diablo 3 – ros Patch 2.3.0

Nach langem warten ist es endlich soweit! Der neue Patch, der extrem viele Neuerungen in das Spiel bringt ist auf die Blizzardserver geladen worden. Höchste Zeit, der ganzen Sache selbst auf den Zahn zu fühlen.

So viel im Voraus: Chapeau, Blizzard! Was ihr da geleistet habt ist erste Sahne!

Aber nun zu den Details:

Zuerst ging es natürlich in die neue Region: Die Ruinen von Secheron. Diese Stadt war ehemals der Hauptsitz der Barbaren, bevor Baal in den Ereignissen von Diablo 2 deren Reich überrannte. Die Ruinen beinhalten neue Gegner (auch wieder die Yetis aus Diablo 2 🙂   ) und ist sehr stimmungsvoll gehalten. Der Schnee der permanent außerhalb der Stadt vom Himmel fällt ist äußerst ansehnlich und wird von einer sehr passenden Musik untermalt.

Secheron 1 Secheron 2 Secheron 3 Diablo 3 – ros Patch 2.3.0 weiterlesen

Anno 2070 – Metropolen der Zukunft

Da jetzt schon wieder eine längere Zeit ohne Post vergangen ist, leider aber auch aufgrund Zeitmangels aktuell kaum Neuigkeiten in meiner Gamingwelt entstehen, möchte ich kurz ein paar Bilder vergangener Spielstunden posten. Auf der E3 wurde ja unter anderem der nächste Anno Teil angekündigt: Anno 2205. Dieser Teil geht noch viel weiter in die Zukunft als sein Vorgänger und das bedeutet noch gigantischere Städte. So weit berichtet wurde sollen bis zu fünf mal größere Siedlungen möglich sein. Genial, da sehe ich ab dem 03.11.2015 meine Freizeit schwinden und futuristische Megacitys wachsen 🙂

Da es aber noch einige Zeit dauert, bis der Titel sich in meinem Spieleregal einreiht, möchte ich noch ein paar Highlight- Screenshots aus meinem Archiv posten. Viel Spaß damit.

Wie man wahrscheinlich unschwer erkennen kann, bin ich ein absoluter Fan der Tycoons. Eine auf Schwerindustrie setzende Fraktion. Dieser weht eher ein dystopischer Hauch um die Nasen. Entsprechend düster kann man auch die Städte bauen.

Anno 2070dAnno 2070f

Die oberen Bilder stammen aus einem meiner ersten Endlosspiele. Zuerst ging es mir darum, möglichst große, ganze Inseln überziehende Moloche von Städten zu errichten. Erst später habe ich begonnen, auch dem anspruchsvollerem Auge gerecht zu werden.

Anno 2070cAnno 2070e

Schnell wurde klar, dass es durch die vielen Möglichkeiten zur Stadtgestaltung die diverse DLCs bieten, auch möglich war, prächtigere Städte zu bauen. Diese waren nicht mehr einfach nur groß, sondern sollten auch dem nach Ästhetik gierenden Auge gerecht werden.

Anno 2070g Anno 2070b Anno 2070a

Gewisse Herren aus der Vergangenheit hätten sich über diese Prachtalleen sicher gefreut 😉

Anno 2070h Anno 2070j

Wie man sieht, bauen die Tycoons eher auf Häuserschluchten a la Bladerunner als auf filigrane Bauwerke. Jedoch können auch die Wirtschaftsjünger lauschige Ecken entwerfen, wenn ihnen der richtige Architekt zur Verfügung steht *Eigenlob, Hüstel,

Anno 2070k Anno 2070l Anno 2070m

Als Gegenpol zu den Tycoons werden in dem Spiel die Ecos eingesetzt, eine Fraktion die sich eher dem Naturschutz und dem Einklang mit eben dieser verschrieben hat. Auch wenn ich nicht ganz so häufig Eco war, wie ein Tycoon macht doch auch diese Fraktion optisch was her und macht viel Spaß.

Anno 2070o Anno 2070n Anno 2070p

Ich hoffe die Bilder haben dem geneigten Leser gefallen. Es hat auf jeden Fall viele dutzend Stunden gefressen die Städte aus dem Staub zu stampfen und enorm viel Spaß gemacht.

 

This War of Mine – Krieg mal nicht aus isometrischer Ansicht

Heute möchte ich nach langer Zeit endlich mal wieder einen Artikel schreiben, prüfungsbedingt war es mir nicht möglich viel zu zocken.

Den heutigen Artikel möchte ich einem, wie ich finde, besonderen Spiel widmen: This War of Mine.

Das Spiel ist zwar schon im November 2014 erschienen und schlummerte seitdem kaum gespielt auf meiner Festplatte, jetzt habe ich aber einen neuen Versuch gewagt.

Das Spiel dreht den üblichen Kriegsspielwahnsinn einfach mal um und beleuchtet die zivile Seite des Schreckens.  Spielziel ist es, einige Zivilisten durch die Wirren eines Bürgerkrieges auf dem Balkan zu bringen. Man beginnt mit drei Charakteren in einem vom Krieg gebeutelten Haus. Überall sind Trümmer und Beschädigungen zu sehen. Also heißt es erstmal den Unterschlupf so gut wie möglich bewohnbar zu machen und eventuell vorhandene Voräte aus Schränken und Schutthaufen zu bergen.

This war of mine 01 - Haus Innenansicht

Bei der ersten Durchsicht des Hauses kommen schon allerelei Lebensmittel und brauchbare Kleinteile und Holz zusammen. Mit diesen Teilen ist es möglich auf einer Werkbank diverse Möbel und Hilfsmittel bauen. So kann zum Beispiel ein behelfsmäßiges Bett gebaut werden, in welchem es sich die Nacht besser erholt als auf dem kalten Steinboden.

This war of mine 02 - Werkstatt

Auch Hilfsmittel wie Dietriche und eine Schaufel lassen sich zusammenwerkeln, so dass noch vorhandene Schutthaufen nicht mehr mit den bloßen Händen abgetragen werden müssen. Und zur Not kann man sich mit einer Schaufel auch ganz passabel seiner Haut erwehren. Aber dazu später.

This war of mine 08 - Schaufel

Auch die leiblichen Bedürfnisse dürfen nicht vernachlässigt werden, so dass es erst mal heißt einen einfachen Ofen zu bauen und dort ein wenig Essen zu kochen. Denn die Charaktere haben ganz reale Bedürfnisse. Neben Nahrung brauchen sie auch ab und zu Zigaretten, bei Verletzungen einen Verband und bei Krankheiten Medikamente. Da natürlich nicht alles im Haus im Überfluß vorhanden ist, müssen die Protagonisten wohl oder übel das Haus verlassen. Bei Tag aufgrund der Scharfschützen keine Gute Idee. Im Schutze der Dunkelheit aber muss sich jeweils einer der Zivilisten auf die Suche nach Vorräten in der Nachbarschaft machen. Bevor es losgeht kann man auf einer kleinen Übersichtskarte die unmittelbare Nachbarschaft anschauen.

This war of mine 03 - Nacht Vorbereitung

Sobald ein Ziel ausgemacht ist, geht es los. Da die Nacht bekanntlich eine ruhigere Tageszeit ist, verursacht unserer Charakter natürlich Lärm während er das anvisierte Haus durchsucht.

This war of mine 04 - Plündern 1

Da nicht alle Häuser unbewohnt sind, empfiehlt es sich zuerst einen Blick ins Innere des Hauses werfen.

This war of mine 05 - Plündern 2

Auf der Suche nach Vorräten kann man neben verlassenen Häusern auf freundliche aber auch auf feindlich gesinnte andere Menschen treffen. In manchen Häusern leben alte Ehepaare, denen man nicht leichtfertig alle Vorräte wegnehmen sollte, da sich der eigene Charakter darüber viele Gedanken macht. Auch müssen die zur Versorgung Losgeschickten manchmal schlimme Schicksale mit ansehen über die sie sich nach der Nacht ihre Gedanken machen.

This war of mine 09 - Gedanken

Nach der Nacht werden die erbeuteten Vorräte automatisch ins eigene Inventar gelegt, so dass sich nach kurzer Zeit einiges ansammelt. Neben dem Inventar wird der Spieler auch noch kurz über die Bedürfnisse der zu schützenden Zivilisten informiert.

This war of mine 07 - Inventar

Zum Beispiel sollten schnell die Löcher in den Wänden mit Brettern vernagelt werden, so dass es anderen Plünderern schwerer fällt ins Haus zu gelangen. Denn ja, auch das ist möglich und passiert häufig. So kann es sein, dass nach erfolgreicher Nacht die Ernüchterung über die in der Nacht verlorenen Gegenstände groß ist.

This war of mine 06 - Ausgeraubt

Das Spiel wird mit der Zeit schwerer, da die Temperaturen sinken und man viele Rohstoffe und Nahrung zusammentragen muss. Und da die unbewohnten Ruinen schnell abgegrast sind, müssen immer größere Risiken eingegangen werden um brauchbare Ressourcen zu finden.

Leider kann es auch passieren, das dem Charakter, der losgeschickt wurde um Vorräte zu besorgen, in der Nacht etwas zustößt. Von Verletzungen bis zum Tod ist alles möglich. Und das Spiel ist gnadenlos. Da eine Speicherfunktion fehlt, hat jede der Handlungen in der Nacht finale Konsequenzen.

This war of mine 10 - Tot Charakter

Dennoch ist das Spiel sehr zu empfehlen, da es einen sehr interessanten Blickwinkel auf den Krieg eröffnet, sehr anspruchsvoll ist und sehr liebevoll gestaltet wurde. Die Grafik ist sehr stimmungsvoll und der Soundtrack bleibt im Gedächtnis.

Also greift ruhig beherzt zu und unterstützt ein kleineres Entwicklerstudio. 🙂